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Damit Grippeviren kein leichtes Spiel haben

Ältere Menschen sind häufiger erkältet, weil ihr Immunsystem nicht mehr auf Hochtouren arbeitet. Häufig sind sie auch von einem Mangel an dem Mikronährstoff Zink betroffen, der die Abwehrkräfte schwächt. Foto: djd | Wörwag Pharma/thx
Ältere Menschen sind häufiger erkältet, weil ihr Immunsystem nicht mehr auf Hochtouren arbeitet. Häufig sind sie auch von einem Mangel an dem Mikronährstoff Zink betroffen, der die Abwehrkräfte schwächt. Foto: djd | Wörwag Pharma/thx

Senioren: Der Mikronährstoff Zink kann die körpereigenen Abwehrkräfte stärken

Die Nase läuft, der Husten quält immer wieder: Ältere Menschen leiden häufiger als jüngere unter grippalen Infekten, denn ihr Immunsystem arbeitet nicht mehr auf Hochtouren. So kommt es, dass Viren, die von anderen "Schnupfennasen" weitergegeben werden, ein leichteres Spiel haben.

Die Abwehrkräfte richtig stärken

Um sich dagegen erfolgreich zu wehren, gilt es zunächst, das Immunsystem zu kräftigen. Dies funktioniert nicht nur mit bewährten Mitteln wie Wechselduschen, Salbei- oder Ingwertees sowie vitaminreichem Obst und Gemüse. Auch Zink spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle: Der Mikronährstoff ist in zahlreiche Stoffwechselvorgänge einbezogen, zu denen beispielsweise die Aktivierung des Immunsystems gehört. Mithilfe von Zink bildet die körpereigene Abwehr Antikörper, um leistungs- und widerstandsfähig zu sein.
 

  Rund 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten werden über die Hände übertragen. Eine gründliche Reinigung mit Flüssigseife kann davor schützen. Foto: djd | Wörwag Pharma/Corbis
Rund 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten werden über die Hände übertragen. Eine gründliche Reinigung mit Flüssigseife kann davor schützen. Foto: djd | Wörwag Pharma/Corbis

Rund 20 Prozent der Senioren leiden hingegen häufig unter Zinkmangel, wie ein Expertenteam in der "Medizinischen Monatszeitschrift für Pharmazeuten" vor einiger Zeit erläuterte. Der Grund für den Mangel: Viele ältere Menschen nehmen weniger zinkreiche Lebensmittel wie Fleisch und Vollkornprodukte zu sich, zudem ändert sich die Beschaffenheit des Darms. Die Experten weisen darauf hin, dass dadurch die Aufnahmefähigkeit des Körpers für Zink häufig deutlich herabgesetzt ist. Hinzu kommt, dass der Mikronährstoff verstärkt aus dem Körper ausgeschieden wird, wenn Krankheiten wie etwa Diabetes mellitus vorliegen oder Medikamente wie beispielsweise Entwässerungstabletten eingenommen werden müssen.

Mangelzustände mit speziellen Präparaten ausgleichen

Spezielle Präparate wie Zinkorot 25, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt, können solche Mangelzustände ausgleichen. Die vitaminähnliche Substanz Orotsäure, die darin in Verbindung mit Zink vorliegt, kann dafür sorgen, dass der Wirkstoff gut und in verträglicher Form vom Körper aufgenommen wird. Mit einer Dosis von 25 Milligramm Zink kann ein Mangel wirksam ausgeglichen werden. Zusätzlich ist eine gesunde Mischkost zu empfehlen, zu der auch Zinklieferanten wie Fleisch, Fisch, ungemahlenes Getreide und Milchprodukte gehören.

Quelle: djd Pressetreff | Quelle: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen

 


 

Detlef Klemme 
BLiCKpunkt Senioren | Klemme & von Treskow GbR 
Foto: © Pia Haun
 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Paderborner Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter der
BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über 15 Jahren die
Fachredaktion im Medienverbund. Im Januar 2012 wählten ihn die
Mitglieder des Verein Pflegeliga e.V. zum geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden.


 

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