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Das Nein zum Plastikbeutel

Hundehaltung: Kotentsorgung geht auch umweltfreundlich

Umweltfreundliche Alternative aus Karton zu Gassibeuteln aus Plastik. Foto: djd/the poopick/Maurice Rieger
Umweltfreundliche Alternative aus Karton zu Gassibeuteln aus Plastik. Foto: djd/the poopick/Maurice Rieger

Fast zehn Millionen Hunde leben in Deutschland, die etwa zweimal täglich ihr "großes Geschäft" im Freien verrichten. Man geht also von gut 15 Millionen stinkenden Häufchen täglich aus. Städte und Kommunen haben darauf längst mit einer Entsorgungspflicht für Hundehalter reagiert, was allgemein zu mehr Sauberkeit auf öffentlichen Gehwegen und in den Grünanlagen geführt hat. Doch dadurch ist ein neues Problem entstanden: Mehr als 500 Millionen Hundekotbeutel im Jahr, die fast immer aus Plastik bestehen, müssen entsorgt werden.

Umweltfreundliche Alternative

Kaum größer als ein Handy, passen die gefalteten Kartons in jede Hosentasche. Foto: djd/the poopick/Maurice Rieger
Kaum größer als ein Handy, passen die gefalteten Kartons in jede Hosentasche. Foto: djd/the poopick/Maurice Rieger

Bis ein Kotbeutel aus Plastik zu 100 Prozent kompostiert ist, können bis zu 400 Jahre vergehen. Landet er samt Inhalt in der Müllverbrennungsanlage, wird CO2 freigesetzt und das Klima belastet. Umweltbewusste Herrchen und Frauchen stellen sich deshalb immer häufiger die Frage: "Was ist schlechter für die Umwelt, Hundekot oder Kotbeutel aus Plastik? Mit dieser Frage hat sich auch das Team von PooPick beschäftigt und eine umweltfreundliche Alternative aus Karton entwickelt, die problemlos über öffentliche Abfallbehälter, den Hausmüll oder die Biotonne entsorgt werden kann. Denn die Kotbeutel-Alternative besteht zu 70 Prozent aus Recyclingpapier, während der Anteil aus frischem Papier aus Resten der Möbelindustrie stammt. Das war dem Start-up aus Hannover besonders wichtig, denn auch vermeintliche Bio-Tüten bestehen zu einem hohen Anteil aus Erdöl. Hat Bello sein Geschäft erledigt, wird der PooPick schnell und einfach zu einer kleinen Box zusammengesteckt, mit der sich das Häufchen wie mit einem Greifer aufnehmen lässt - berührungslos und ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Wie das genau geht, erklärt ein Video unter » www.thepoopick.com. Hier kann man die Gassibeutel-Alternative in unterschiedlichen Größen auch direkt bestellen oder ein kostenloses Probierset zum Testen anfordern.


LeserGewinnFrage:

Wieviele PooPick-Boxen sind in einem Karton (auch als Wandspender nutztbar) ?

10 - 25 - 40

Aus den richtigen Antworten der Einsender*innen, die bis zum 31. Mai 2019 bei uns eingehen, erhalten 5 Gewinner*innen je einen Karton PooPicks. Für alle anderen Einsender*innen haben wir ebenfalls eine kleine Überraschung.
Senden Sie uns einfach die Antwort an » detlef.klemme@blickpunkt-redaktionsbuero.de.


Soziales Engagement

Einfach zu einer kleinen Box zusammengesteckt, lässt sich das Häufchen wie mit einem Greifer aufnehmen. Foto: djd/the poopick/Maurice Rieger
Einfach zu einer kleinen Box zusammengesteckt, lässt sich das Häufchen wie mit einem Greifer aufnehmen. Foto: djd/the poopick/Maurice Rieger

Mit der Nutzung der alternativen Gassi-Kartons wird jedoch nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch die Inklusion von Menschen mit Handicap in den Arbeitsmarkt unterstützt. Denn von der Papierfabrik werden die gestanzten Kartonagen an die Nordeifelwerkstätten (NEW), eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung, geliefert. Dort werden die Pappgreifer von Hand gefaltet und klimaneutral direkt im Wandspender an die Kunden versandt. "Diese Arbeiten ermöglichen unseren Mitarbeitern das Erlernen von Fingerfertigkeiten, weiterführenden Aufgaben, vor allem im Bereich der Logistik, sowie die Verbesserung der Ausdauer", erklärt Hendrik Opgenorth, Abteilungsleiter für Produktion und Technik der Einrichtung.

Wangerooge setzt auf Nachhaltigkeit mit dem "PooPick"

Auf meiner deutschen Lieblingsinsel » Wangerooge sind Hundebesitzer mit ihrem Vierbeiner gern gesehene Gäste. Aber Ihre Hinterlassenschaften mag niemand so richtig. Zusätzlich zu den herkömmlichen Hundekotbeuteln wird es ab sofort den neuen, ökologischen "PooPick" geben.

Quelle: djd | Deutsche Journalisten DiensteQuelle: djd | Pick UG, Hannover






 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Trierer Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter
der BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über
15 Jahren die Fachredaktion im Medienverbund.

 

 

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