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Fit durch den Winter - Natürlich mit Saft

Für ein stabiles Abwehrsystem spielen hier die Vitamine die Hauptrolle. Vor allem Orangensaft eignet sich hervorragend als Vitamin-C-Quelle. Foto: © VdF
Für ein stabiles Abwehrsystem spielen hier die Vitamine die Hauptrolle. Vor allem Orangensaft eignet sich hervorragend als Vitamin-C-Quelle. Foto: © VdF

Jetzt im Winter machen uns die schwankenden Temperaturen, Nässe und Dunkelheit zu schaffen. Umso wichtiger ist es, das Immunsystem zu stärken, damit der Körper allen Herausforderungen stand halten kann.

Neben ausreichend Bewegung und Tageslicht spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, um uns mit allem zu versorgen, was wir für ein stabiles Abwehrsystem benötigen. Eine Hauptrolle spielen hier die Vitamine – insbesondere das » Vitamin-C. Es hilft uns, gut durch den Winter zu kommen, fit zu bleiben und die Infektabwehr zu fördern.

Vor allem Orangensaft eignet sich hervorragend als Vitamin-C-Quelle. Ein Glas mit 200 ml kann bereits den durchschnittlichen Tagesbedarf eines Erwachsenen (100 mg) zu 83 Prozent decken. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die erleichterte Eisenaufnahme. Gerade aus pflanzlichen Lebensmitteln kann Eisen nur schlecht vom Körper aufgenommen werden. Vitamin C kann, bei gleichzeitiger Zufuhr, die Aufnahme verbessern. Beim Frühstück mit Vollkornmüsli unterstützt ein Glas Orangensaft die Eisenaufnahme und kann vor allem Vegetariern und Kleinkindern helfen, den täglichen Eisenbedarf zu decken.

Lebensmittel Saft – flüssiges Obst

Fruchtsäfte werden immer aus 100 Prozent Frucht hergestellt. Da in Fruchtsäften die Nährstoffdichte dementsprechend hoch ist, können sie auch als „flüssiges Obst“ bezeichnet werden. Aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe stuft die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Fruchtsäfte nicht als Getränk, sondern als pflanzliches Lebensmittel ein. Nach Meinung von Ernährungsexperten sollen pflanzliche Lebensmittel die Basis einer ausgewogenen Ernährung darstellen. Dazu zählen Obst und Gemüse sowie deren 100 prozentige Säfte. Sie können zur Deckung des täglichen Nährstoffbedarfs beitragen.

Orangensaft vom Baum in die Flasche

 

Die in Fruchtsäften enthaltenen Kohlenhydrate sind natürlich mit dem Reifeprozess der Früchte gewachsen. Es ist bekannt, dass Kohlenhydrate einen Anstieg des Blutzuckerspiegels bewirken. Diese blutzuckersteigernde Wirkung bezeichnet man als glykämischen Index (GI). Je höher der glykämische Index ist, desto stärker steigt der Blutzuckerspiegel an und umgekehrt. Lebensmittel mit einem glykämischen Index von unter 56 haben einen niedrigen glykämischen Index, Lebensmittel mit 56 bis 69 einen mittleren und ab 70 einen hohen glykämischen Index.

Fruchtsäfte weisen einen niedrigen bis mittleren glykämischen Index auf. Naturtrüber Apfelsaft hat beispielsweise einen niedrigen glykämischen Index von 37, der von Orangensaft liegt bei 50. Auch Grapefruit- und Ananassaft haben mit 48 beziehungswiese 46 einen niedrigen glykämischen Index. Dies ist besonders wichtig für Diabetiker und übergewichtige Menschen, die Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index meiden sollten. Frucht- und Gemüsesäfte enthalten auch verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu zählen unter anderem » Polyphenole, » Lycopin und » Carotinoide.

5 AM TAG IM WINTER: natürlich mit Fruchtsaft

Apfel-Birnenpunsch mit Cranberries und Pinienkernen.  Foto: © VdF
Apfel-Birnenpunsch mit Cranberries und Pinienkernen. Foto: © VdF

Bei der Ernährungskampagne » 5 am Tag dreht sich alles um Obst und Gemüse im Mittelpunkt. Die Idee hinter der Kampagne: 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag gewährleisten eine optimale Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen und könnten so das Risiko für zahlreiche Zivilisationskrankheiten verringern.

Eine Portion entspricht dabei einer „Handvoll“ Obst oder Gemüse. So ergibt sich für Kinder eine entsprechend kleinere Portion, als für Erwachsene. Das Tagesziel stellen rund 650 Gramm Obst und Gemüse dar, die im Alltag aber oft nur schwer zu realisieren sind. Da Frucht- und Gemüsesäfte auch zu den pflanzlichen Lebensmitteln gezählt werden, kann täglich ein Glas mit 200 ml eine Portion Obst oder Gemüse ersetzen. Dabei sorgt Fruchtsaft für ordentlich Abwechslung im 5 am Tag-Programm, weil es ihn in den unterschiedlichsten Varianten gibt. Vom Apfelsaft über Trauben- Birnen- oder Orangensaft bis hin zu exotischen Säften und Mehrfruchtsäften steht eine große Fruchtsaftpalette für jeden Geschmack zur Auswahl. Darüber hinaus lassen sie sich ganz unkompliziert nach Lust und Laune mischen.

Durstlöscher im Winter: Fruchtsaftschorle

Im Winter ist es besonders wichtig, dass der Flüssigkeitshaushalt im Körper stimmt. Je kälter es ist, desto mehr Flüssigkeit braucht der Körper, auch wenn er uns das nicht durch das im Sommer übliche Durstgefühl anzeigt. Hier bieten sich auch Fruchtsaftschorlen an. Sie bringen Flüssigkeit mit viel Geschmack. Apfelsaftschorlen oder Rote Fruchtsaftschorlen werden im Handel auch fertig gemischt angeboten. Ihr Fruchtgehalt liegt in der Regel bei 50 Prozent, das schreiben die „Leitsätze für Erfrischungsgetränke“ vor, häufig liegt der Fruchtgehalt auch darüber. Das Etikett gibt hier Auskunft. Wer es leichter mag, kann auch gerne mit Wasser und Fruchtsaft sein Mischverhältnis selbst bestimmen.

Wärmende Ideen mit Fruchtsaft

Bei nasskaltem Nebel oder frostiger Kälte ist das Bedürfnis nach einem wärmenden Getränk groß. Und so haben im Winter heißer Tee und Punsch Hochsaison. Mit der breiten Palette an Fruchtsäften lassen sich Tee und Punsch hervorragend kombinieren und abwandeln. Insbesondere bei Punsch & Co. sind die Variationsmöglichkeiten von Fruchtsäften mit Gewürzen, Nüssen und Rosinen enorm. Mit der Vielfalt an Fruchtsäften und -nektaren könnte man an jedem Wintertag ein neues Rezept ausprobieren.


Auf der Website » www.natuerlich-mit-saft.eu finden Sie Wissenswertes rund um das Thema Fruchtsaft. Neben den Infos zur Warenkunde und Ernährungsphysiologie lesen Sie dort interessante Geschichten über Pioniere der Fruchtsafthistorie
und -branche.

Quelle: Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF)

 


 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Trierer Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter
der BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über
15 Jahren die Fachredaktion im Medienverbund.

 

 

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