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Gestürzt im Garten? Schnelle Hilfe für Senioren

Sicherheit auf Knopfdruck

Hilfe kommt schnell und auf Knopfdruck – auch hinter das Haus in den Garten. Foto: www.initiative-hausnotruf.de
Hilfe kommt schnell und auf Knopfdruck – auch hinter das Haus in den Garten. Foto: www.initiative-hausnotruf.de

Jeder Schritt aus dem Haus heißt auch: weniger Festhaltemöglichkeiten, ungewohnte Stolperfallen oder rutschige Treppen. Ein Unfall ist schnell passiert, besonders bei der Gartenarbeit. Jedes Jahr verunglücken sehr viele Hobbygärtner der Generation 55plus, deutlich mehr als bei der Hausarbeit.

Gerade Menschen, die schon mal gestürzt sind und nicht sofort Hilfe holen konnten, wagen sich deswegen nur noch ungern alleine aus den eigenen vier Wänden. Mit einem Hausnotruf kehrt für Betroffene die Sicherheit zurück. Die professionelle Hilfe kommt schnell und auf Knopfdruck – auch hinters Haus, in die Einfahrt oder den Garten.

Draußen sicher fühlen

Die Standardausrüstung des Hausnotrufs besteht aus einer Basisstation und einem Funksender. Der Sender ist wasserdicht, stoßfest und kann wie eine Armbanduhr oder eine Halskette jederzeit getragen werden. Auf Knopfdruck verbindet sich der Funksender mit der Basisstation, die automatisch die Hausnotruf-Zentrale anruft. Dort ist jeden Tag rund um die Uhr ein geschulter Mitarbeiter erreichbar. Er klärt in einem Gespräch den Sachverhalt und schickt sofort die nötige Unterstützung.

Sicherheit im Alltag - Ein Unfall ist schnell passiert, auch beim Spiel im Garten. Foto: www.initiative-hausnotruf.de
Sicherheit im Alltag - Ein Unfall ist schnell passiert, auch beim Spiel im Garten. Foto: www.initiative-hausnotruf.de

Natürlich variiert die Reichweite des Funksenders je nach Räumlichkeiten, Mauerstärke und Entfernung. Damit sich ältere Menschen hinter dem Haus genauso sicher fühlen können, wie im Haus selbst, testet der Servicefachmann vor Ort genau den größtmöglichen Abstand zur Basisstation.

Beeinträchtigung der Mobilität

Bei Mobilitätsverlust werden neben dem klassischen Hausnotruf auch verschiedene Zusatzdienste angeboten – zum Beispiel Fahrdienste zum Arzt, Essen auf Rädern oder ein Lebensmitteleinkauf. Manchmal geht es aber auch einfach um menschlichen Kontakt. Das fängt mit regelmäßigen Telefongesprächen an und geht bis zu  Besuchen, bei denen gerne auch mal wieder ein gemeinsamer Spaziergang im Grünen stattfinden kann.

Lebensabend mit Lebensfreude

Quelle: Initiative Hausnotruf Die Initiative Hausnotruf ist eine Vereinigung von professionellen Hausnotrufspezialisten, bekannten und qualitätsorientierten Hilfsorganisationen sowie namhaften Herstellern technischer Geräte. Gemeinsam fördert die Interessengruppe die Vision, dass sich jeder ältere Mensch in Deutschland zu Hause sicher fühlen kann.



Zum Thema Hausnotruf


Seit Jahren warnt der Verein Pflegeliga e.V. vor scheinheiligen Beratungsdiensten, Callcentern und Drückern. Neben Hausnotruf-Dienstleistungen und -Geräten werden auch die Gesuche von Pflegebedürftigen oder deren Angehörigen nach einem stationären oder ambulanten Pflegeplatz, für teilweise 4-stellige Provisonen, vermittelt.

Einen Überblick zu den führenden Hausnotruf-Anbietern und viele weitere Informationen erhalten Sie bei der Initiative Hausnotruf. Viele ambulanten Pflegedienste arbeiten ebenfalls mit seriösen Hausnotrufanbietern zusammen. Die Pflegeberater/innen der Krankenkasse des Pflegebedürftigen und die regionalen Pflegestützpunkte beraten sie kostenfrei und neutral.


Nehmen Sie IMMER direkt Kontakt zum Hausnotruf-Anbieter auf!


Die BLiCKpunkt Redaktion und der Verein Pflegeliga e.V. haben sich die Angebote einiger Hausnotruf-Anbieter einmal näher angesehen. Wir empfehlen Ihnen bei Bedarf die nachfolgenden Dienstleister und Verbände:

ASB - Hausnotruf  Der Johanniter - Hausnotruf DRK - Hausnotruf

 

 Hausnotruf SONOTEL HausNotruf Service gGmbH HN Hausnotruf GmbH Hausnotrufdienst der Volkssolidarität


Nehmen Sie IMMER direkt Kontakt zum Hausnotruf-Anbieter auf oder fragen Sie Ihren Pflegedienst! Meiden Sie suspekte Service- und Vermittlungsdienste, denn diese belasten die Anbieter lediglich mit unnötigen Provisionen.
Langfristig steigen dadurch lediglich die monatlichen Gebühren für den Hausnotruf und diese zahlen die Pflegekassen und die Kunden - also jeder von uns!

Bei den Kommentaren unter dem Beitrag der Stiftung Warentest zum Thema Hausnotruf sehen Sie beispielsweise, wie selbsternannte neutrale Berater überall versuchen mit ihren Spam-Einträgen die Verbraucher in die Irre zu führen. Die Administratoren waren gezwungen diese Beiträge zu löschen...


Siehe auch unter Hausnotruf


Detlef Klemme
BLiCKpunkt Senioren | Klemme & von Treskow GbR 
Foto: © Kirsten Hötger
 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Paderborner Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter der
BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über 10 Jahren die
Fachredaktion im Medienverbund. Im Januar 2012 wählten ihn die
Mitglieder des Verein Pflegeliga e.V. zum geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden.


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