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Gesund und unbeschwert durch die kühle Jahreszeit

Foto: © BananaStock/Thinkstock
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Im Herbst und Winter ist die Zeit der deftigen Speisen. Erntedankfest, Weihnachten und Silvester: Hier sitzt man mit Freunden und der Familie gern bei einem großen Festmahl zusammen. Im Alter kann das jedoch problematisch sein.

Dass gesunde Ernährung für ältere Menschen wichtig ist, ist längst unumstritten. Wer im Alter aktiv und fit sein möchte, wirkt mit abwechslungsreicher Kost den gängigen Krankheiten wie Übergewicht, Verdauungsbeschwerden oder erhöhten Cholesterinwerten entgegen. In der kühlen Jahreszeit haben viele jedoch das Gefühl, dass der Stoffwechsel etwas eingeschlafen ist. Durch weniger Bewegung und der Lust zum Müßiggang kommt die Verdauung nicht recht in Schwung. Wenn dann bei Familienzusammenkünften ein großes Büffet und deftige Speisen aufgetischt werden, kann das schnell zu einem lang anhaltendem Vollgefühl und Sodbrennen führen. Auf den Gänsebraten zu verzichten, ist für viele einfach aus Traditionsgründen keine Lösung. Wie wirkt man solchen Beschwerden bei großen Festmahlen entgegen?

Tipps gegen das Unwohlsein beim Festmahl

Ausgewogene Ernährung nicht vergessen

Süßigkeiten, herzhafte Speisen und Alkohol werden bei Feierlichkeiten viel und gern konsumiert. Das sollte man jedoch nur in Maßen genießen. Süßigkeiten kann man zum Beispiel durch Trockenobst ersetzen, das den Heißhunger auf eine Nascherei stillt. Zudem gibt es gesunde Weihnachtsrezepte, um den Festtagsbraten etwas von seiner Reichhaltigkeit zu nehmen. Wenn der Hauptgang sehr deftig ist, sollte als Vorspeise oder Dessert etwas Leichtes wie Salat oder Obst gewählt werden.

Stress vermeiden

Wer Stress hat, schüttet vermehrt das Hormon Cortisol aus, welches dick und krank macht. Gerade in den Tagen vor Weihnachten erleben viele eine stressige Phase. Oftmals ist nicht sicher, wer wann besucht wird, was gegessen wird und ob man alle Geschenke rechtzeitig bekommt. Daher sind die richtigen Methoden, um sich zu entspannen und dem Stress zu entfliehen zu diesen Zeitpunkten umso wichtiger. Das gilt im Übrigen auch für das Essen an sich. Wer mit Hektik und Stress das Essen hinunterzwingt, fördert Unwohlsein und Völlerei. Bei Ruhe und in entspannter Atmosphäre passiert das nicht.

Die Verdauung mit Gewürzen und Tee ankurbeln

Um gut verdauen zu können, kann man mit der richtigen Würze nachhelfen: Bitterstoffe, die in Artischocken enthalten sind, fördern die Gallen- und Leberfunktion und bringen die Verdauung in Schwung. Koriander hilft dagegen bei Blähungen, Kardamom beruhigt den Magen und Ceylonzimt macht fettige Gerichte bekömmlicher. Auf den Schnaps danach sollte verzichtet werden, da Alkohol eher den Verbleib der Speisen im Darmtrakt fördert. Kräutertees mit Kümmel oder Anis regen dagegen die Verdauung an.

Ein Spaziergang nach dem Essen mit der ganzen Familie ist gemütlich und die Bewegung regt die Verdauung an. Wer dabei noch ein paar Sonnenstrahlen erhascht, fördert obendrein die Bildung von Glückshormonen im Körper, die den Stoffwechsel zusätzlich anregen.

Autorin: A. S.


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR und gehört der
Fachredaktion im Medienverbund an.

Angela von Treskow
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