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Im Einsatz gegen Eis- und Schneeglätte

So schafft es der Winterdienst,
das deutsche Straßennetz befahrbar zu halten

Für die Verantwortlichen des Winterdienstes ist es eine Herkulesaufgabe, das Straßennetz in Deutschland auch bei Schnee und Eis befahrbar zu halten. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V./pe-foto - stock.adobe.com
Für die Verantwortlichen des Winterdienstes ist es eine Herkulesaufgabe, das Straßennetz in Deutschland auch bei Schnee und Eis befahrbar zu halten. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V./pe-foto - stock.adobe.com

Allein das Straßennetz der deutschen Bundesautobahnen erstreckt sich auf 13.000 Kilometer - eine Herkulesaufgabe für die Verantwortlichen des Winterdienstes, dieses rund um die Uhr befahrbar zu halten. Das gilt vor allem dann, wenn hohes Verkehrsaufkommen mit Schnee- und Eisglätte zusammentrifft. Mit dem elektronisch gesteuerten Streuteller wird angefeuchtetes Auftausalz auf der Fahrbahn verteilt und damit Schnee- und Eisglätte beseitigt.
„Auftausalz erhöht erheblich die Verkehrssicherheit und senkt die Unfallzahlen und -kosten", so Dr. Franz Götzfried von Salt Research & Consulting. Der Winterdiensteinsatz lässt die Unfallrate auf Landstraßen im Vergleich zum Wert vor der Streuung laut Untersuchungen um 80 bis 85 Prozent sinken. So werden innerhalb der ersten Stunde nach dem Winterdiensteinsatz hochgerechnet auf alle deutschen Landstraßen rund 5.000 Unfälle mit Verletzten verhindert.
Je schneller Auftausalz zum Einsatz kommt, umso mehr Glätteunfälle können verhindert werden. Unter » www.vks-kalisalz.de gibt es mehr Infos zum Thema.

Flüssigstreuung als ergänzende Strategie

Um die zu erwartende Straßenglätte gar nicht erst entstehen zu lassen, greift der Winterdienst gerade auch auf Autobahnen vorbeugend ein. Dabei kommt unterstützend zum Feuchtsalz-Verfahren die Flüssigstreuung zum Einsatz. Das Ausbringen reiner Salzlösung wurde entwickelt, um den Winterdienst weiter zu verbessern. Der Einsatz von Sole eignet sich vor allem für schnell befahrene Straßen. Die dafür entwickelten Geräte sorgen für eine gute und gleichmäßige Benetzung der Fahrbahn. Auf Autobahnen kann dies zu einer Reduzierung der sonst notwendigen Menge an Auftausalz führen. Die Flüssigstreuung kennt aber auch Grenzen: Nur bis zu minus 5 Grad sowie nur gegen sehr dünne Glätteschichten, die bei Reif und überfrierender Feuchte entstehen können, ist ihr Einsatz wirkungsvoll. Feuchtsalz bleibt erste Wahl bei schon vorhandener Straßenglätte sowie bei vorbeugender Streuung bei deutlich niedrigeren Temperaturen.

Quelle: djd | Deutsche Journalisten DiensteQuelle: djd | VKS - Verband der Kali- und Salzindustrie, Berlin



 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Trierer Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter
der BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über
15 Jahren die Fachredaktion im Medienverbund.

 

 

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