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Mehr Wertschätzung für Pflegekräfte

Mehr Wertschätzung für Pflegekräfte - 12. Mai ist Tag der Pflege - Foto: © DFV
Mehr Wertschätzung für Pflegekräfte - 12. Mai ist Tag der Pflege - Foto: © DFV

Alljährlich wird am 12. Mai der internationale „Tag der Pflege“ gefeiert. Er wird am Geburtstag von Florence Nightingale, einer britischen Krankenschwester aus dem ersten Weltkrieg, veranstaltet. Sie gilt als eine Pionierin und Vorreiterin der modernen Krankenpflege.

Bedarf an Pflegekräften steigt kontinuierlich an

Die Altenpflege gehört zu den besonders stark wachsenden Dienstleistungsbranchen.
So hat sich die Zahl der Altenpflegefachkräfte in ambulanten Pflegediensten und Pflegeheimen zwischen 1999 und 2013 um 108 % erhöht und die Zahl aller in der Altenpflege Beschäftigten ist im selben Zeitraum um über 60 % auf rund eine Million gestiegen. Allerdings hat im gleichen Zeitraum auch die Zahl der Pflegebedürftigen um etwa 30 % zugenommen.

Bereits heute fehlen in den Pflegeberufen Fachkräfte. Aufgrund des zu erwartenden Anstiegs der Zahl der Pflegebedürftigen wird auch der Bedarf an Pflegekräften in den kommenden Jahrzehnten weiter stark ansteigen. Nach vorsichtigen Schätzungen könnte sich der Personalbedarf in der Pflege bis 2050 auf bis zu 1,5 Mio. Vollzeitbeschäftigte sogar mehr als verdoppeln. Durch eine verbesserte Attraktivität dieses Berufes und gezielte Zuwanderung könnte der Arbeitskräftemangel verringert werden. Was Pflegekräfte tagtäglich leisten ist unverzichtbar. Es müsste daher vor allem eine viel höhere Anerkennung in der Gesellschaft und in der Politik für die Pflegeberufe entgegengebracht werden.

Nachwuchs im Pflegebereich fehlt

Pflegekräfte geben den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen rund um die Uhr Halt und Unterstützung. Ohne die professionelle Hilfe der Pflegekräfte würde unser Krankensystem komplett zusammenbrechen. Deshalb stehen am Tag der Pflege bewusst einmal die im Mittelpunkt, die sich unermüdlich für die Betreuung pflegebedürftiger Menschen engagieren. Da Auszubildende und Neu- und Quereinsteiger mittlerweile schwierig zu finden sind und etliche Pflegekräfte in den kommenden Jahren in Rente gehen, muss mehr getan werden, um eine größere Wertschätzung für den Beruf zu erzielen.

Eine gute Pflege gibt es nicht zum Nulltarif

Unsere Gesellschaft wird erfreulicherweise immer älter. Die Anzahl pflegebedürftiger Menschen, die ambulante oder stationäre Unterstützung benötigen, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Gute Pflege gibt es nicht zum Nulltarif. Deshalb sollten sich die Bundesbürger nicht mehr nur alleine auf die Leistungen der staatlichen Pflegeversicherung verlassen, sondern auch zusätzlich mit einer privaten Pflegezusatzversicherung vorsorgen.

Quelle: DFV Deutsche Familienversicherung AG

 

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DFV Deutsche Familienversicherung AG

 

Detlef Klemme 
BLiCKpunkt Senioren | Klemme & von Treskow GbR 
Foto: © Pia Haun
 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Paderborner Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter der
BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über 15 Jahren die
Fachredaktion im Medienverbund. Im Januar 2012 wählten ihn die
Mitglieder des Verein Pflegeliga e.V. zum geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden.


 

 

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