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Schwindelerkrankungen erkennen

Attacken aus dem Nichts?

Für manche Unternehmungen wie Wandern in den Bergen ist ein guter Gleichgewichtssinn unerlässlich. Quelle: djd | Vertigoheel | Getty Images
Für manche Unternehmungen wie Wandern in den Bergen ist ein guter Gleichgewichtssinn unerlässlich. Quelle: djd | Vertigoheel | Getty Images

Schwindel in jedem Alter ernst nehmen

Schwindel gilt vielen Menschen als eine normale Begleiterscheinung des Alterns. Auch aktuelle Zahlen belegen, dass die Wahrscheinlichkeit für Schwindelbeschwerden in der Tat mit den Jahren steigt. Doch nicht nur in betagtem Alter, auch in jungen Jahren kann es zu Schwindel kommen. Um eine möglicherweise zugrunde liegende Schwindelerkrankung zu erkennen und adäquat zu behandeln, sollte man wiederkehrenden Schwindelanfällen in jedem Alter die nötige Aufmerksamkeit schenken und ärztlichen Rat einholen.

„Plötzlich hat sich alles gedreht!“ „Der Boden fing unter meinen Füßen an zu schwanken!“ „Mir wurde plötzlich schwarz vor den Augen!“ – Schwindelattacken werden von den Betroffenen ganz unterschiedlich erlebt und beschrieben. Meist betreffen die Symptome ältere Menschen. Dies ist durch aktuelle Zahlen belegt: Während etwa jeder dritte über 70-Jährige wegen Schwindels einen Arzt aufsucht, ist es bei den über 80-Jährigen jeder Zweite – bei den über 60-Jährigen ist dagegen nur etwa jeder Fünfte betroffen.¹

Je nach Alter ganz unterschiedliche Ursachen

Insbesondere bei älteren Menschen wird Schwindel meist durch altersbedingte Veränderungen der Strukturen des Gleichgewichtssystems verursacht. Häufig ist die Mikrozirkulation gestört oder es lösen sich kleine Kalkkristalle (Otolithen) aus den Bogengängen des Innenohres und verursachen damit einen sogenannten gutartigen Lagerungsschwindel. Auch plötzliche Blutdruckschwankungen können zu Schwindel führen. Dagegen stecken in jungen Jahren meist andere Ursachen hinter Taumel und Schwindelgefühlen – so im Jugendalter beispielsweise das Wachstum, bei Erwachsenen in jüngeren und mittleren Jahren häufig auch Stress, psychische Ursachen, Migräne oder eine falsch eingestellte Brille.

Unklarem Schwindel auf die Spur gehen

Grundsätzlich ist Schwindel ein Hinweis des Gehirns auf eine Störung des Gleichgewichtssystems. So kann zum Beispiel eine wilde Fahrt im Karussell kurzfristig unsere Sinne irritieren und zu Schwindel führen. Problematischer ist es, wenn nicht klar ersichtlich ist, wodurch Schwindelattacken ausgelöst werden oder wenn körperliche Ursachen den Gleichgewichtssinn längerfristig aus dem Takt bringen. Wie viel Verunsicherung und Sorge die Schwindelanfälle bei den Betroffenen auslösen, ist individuell unterschiedlich. Nicht jedes spontan auftretende Schwindelgefühl gibt Anlass zu der Befürchtung, dass es sich um eine Erkrankung handelt. Doch es gibt es klare Empfehlungen, wann man lieber einen Arzt konsultieren sollte.

Information Experten raten
 zum Arztbesuch,
         wenn Schwindel...

länger anhält
ohne ersichtlichen Anlass und aus „heiterem Himmel“ auftritt
sich als Schwanken des Bodens äußert
durch bestimmte Bewegungen, zum Beispiel des Kopfes, ausgelöst wird
von Übelkeit, Kopfschmerzen, Ohrenschmerz, Ohrgeräuschen, Problemen mit dem Hören, Benommenheit und Ohnmacht, Fieber, Müdigkeit, Herzstolpern und Atemnot begleitet wird
während einer Grippe und anderen Infektionskrankheiten beginnt
regelmäßig in bestimmten Situationen, zum Beispiel im Auto, im Lift oder in Menschenmengen, auftritt

Bei Beschwerden zunächst zum Hausarzt

Erste Anlaufstelle zur Untersuchung von Schwindelbeschwerden ist der Hausarzt. Er kann oft schon anhand weniger Fragen ernste organische Ursachen wie etwa eine neurologische Erkrankung oder zugrunde liegende Herz-Kreislauf-Probleme ausschließen und eine geeignete Therapie-Option vorschlagen. Dabei stehen sowohl medikamentöse als auch physikalische Maßnahmen wie etwa Gleichgewichtsübungen zur Verfügung. Ziel der Schwindel-Therapie ist die Förderung der sogenannten zentralen Kompensation. Das Gehirn soll dabei unterstützt werden, „Schwindel erregende“ Informationen zu verarbeiten und mit Schwindel leichter umzugehen. Bessern sich die Symptome nicht, kann der Allgemeinarzt zur weiteren Abklärung an einen Spezialisten, zum Beispiel einen Hals-Nasen-Ohrenarzt, einen Neurologen oder an ein Schwindelzentrum überweisen.

Natürliches Arzneimittel als
bevorzugte Therapie-Option

Viele Ärzte legen bei der Therapie von Schwindel besonderen Wert auf eine Behandlung, die den Leitlinien führender Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) entspricht. Vertigoheel® von Heel ist das einzige in der hausärztlichen DEGAM-Leitlinie aufgeführte natürliche Präparat zur Therapie von Schwindel und wird nicht zuletzt deshalb von vielen Ärzten bevorzugt verordnet. Seine präzise abgestimmte Wirkstoffkombination senkt erwiesenermaßen die Anzahl, Dauer sowie Intensität von Schwindelattacken. In einer Beobachtungsstudie beurteilten 99,6 Prozent der Ärzte und Patienten die Wirksamkeit als sehr gut und gut.² Während der Einnahme bleiben die Fahrtauglichkeit und Konzentrationsfähigkeit vollständig erhalten.

Weitere Informationen zum Thema unter www.schluss-mit-schwindel.de

 

Quelle: Schuster Public Relations & Media Consulting GmbH

Quellen:
¹ Jahn K, Kressig RW, Bridenbaugh SA, Brandt T, Schniepp R: Dizziness and unstable
gait in old age – etiology,
diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 387-93.
DOI: 10.3238/arztebl.2015.0387

² Seeger-Schellerhoff E et al. German Medical Science GMS Publishing House 2009;
Doc 09hnosw28DOI: 10.3205/09hnosw28

 


 

Detlef Klemme 
BLiCKpunkt Senioren | Klemme & von Treskow GbR 
Foto: © Pia Haun
 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Paderborner Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter der
BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über 15 Jahren die
Fachredaktion im Medienverbund. Im Januar 2012 wählten ihn die
Mitglieder des Verein Pflegeliga e.V. zum geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden.


 

 

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