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Tipps gegen Sucht

Alkohol - das Gläschen in Ehren ist üblich

Im Rahmen einer Gesprächstherapie lassen sich die individuellen Ursachen einer Suchtproblematik herausarbeiten. - Foto: djd/thx
Im Rahmen einer Gesprächstherapie lassen sich die individuellen Ursachen einer Suchtproblematik herausarbeiten. - Foto: djd/thx

(djd/pt). Ein Glas Wein zum Feierabend oder ein Bier gönnt man sich schon gern, genießt es zum Essen und in gemütlicher Runde mit den Freunden. Wer aber täglich zum Alkohol greift, ist auf dem Weg in die Sucht. Es beginnt schleichend und unbemerkt, doch die Folgen sind gravierend. Wie setzt man rechtzeitig das Stoppzeichen? Auf www.myinfo.de/alkohol finden Betroffene Hilfe. Es geht um Ansprechpartner und praktische Tipps, damit man ganz lässig "Nein, danke" sagen kann, wenn Alkohol angeboten wird.

Die Familie hängt mit drin

Neben Milch und Saft stehen auf dem Einkaufszettel vieler Menschen auch alkoholische Getränke. Wie oft kauft man das ein? Es ist schwer, dem Partner zu sagen, dass das Maß voll ist. Doch wem der Partner wichtig ist, der sollte eingreifen. Sei es beim Missbrauch von Alkohol oder von Schlaftabletten oder bei anderen Süchten. Die Gesundheit steht auf dem Spiel, das Familienleben und der Weg abwärts sind nahezu vorprogrammiert. Unterstützung tut gut, wenn man sich in diesem Bereich verirrt hat. Selbsthilfegruppen, Vereine und Ärzte haben viele Hilfsangebote, die Betroffene nutzen können. Manchmal öffnet auch schon ein Infoblatt die Augen: Die legale Droge Alkohol kann zu Krankheit und Tod führen.

Nein zur Sucht

Wer ein Glas ablehnt, sollte von anderen nicht überredet werden, doch zu trinken. Denn Fröhlichkeit hat nicht unbedingt mit Alkohol zu tun. Bevor man aber junge Menschen mit klugen Sprüchen überzeugen will, sollte jeder das eigene Verhalten überprüfen. Für sich selbst kann man zum Beispiel den Test starten, wie sich vier Wochen ohne Alkohol anfühlen - und nicht nur zur Fastenzeit. Selbst Freunde schauen einen dann komisch an und reden vom Spielverderber - und hier merkt man, dass unsere Gesellschaft die Gefahren des Alkohols unterschätzt. Übrigens ist es zu zweit leichter, so einen Test zu absolvieren. Erst recht, wenn am Ende eine schöne Belohnung wie etwa ein romantisches Wochenende in trauter Zweisamkeit winkt.

 

Gar nicht lustig: das Glas zu viel

(djd). Hilfe bei Suchtkrankheiten bietet die Website www.myinfo.de/alkohol. Jedes Jahr kommt es zu tragischen Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss, jedes Jahr werden etwa 92.000 Bundesbürger in Folge ihrer Alkoholabhängigkeit arbeitsunfähig oder invalide. Geschätzte fünf Prozent der deutschen Beschäftigten sind alkoholkrank. Es ist an der Zeit, die Gefahren durch Alkohol aufzuzeigen und Alkoholmissbrauch vorzubeugen.

Quelle: djd | www.ratgeberzentrale.de

 


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR und gehört der
Fachredaktion im Medienverbund an.

Angela von Treskow
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow

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