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Zahnersatz: hohe Kostenbelastung

Bild: © Stockbyte/Thinkstock
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Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen werden immer schlechter. Besonders im Bereich des Zahnersatzes besteht Handlungsbedarf, denn viele Menschen können es sich aus finanziellen Gründen nicht leisten, ihr Gebiss adäquat richten zu lassen.

Im Bereich des Zahnersatzes gibt es verschiedene Optionen. Neben der Zahnprothese sind auch Brücken und Kronen eine gute Möglichkeit, um Schäden an den Zähnen zu reparieren und fehlende Zähne zu ersetzen. Regelmäßig kommt es jedoch vor, dass Verbraucher aus Kostengründen auf minderwertige Materialien oder Notlösungen wie herausnehmbare Kronen zurückgreifen, um bei der Zahnbehandlung Geld zu sparen. Die Zuschüsse der Krankenkassen reichen in aller Regel nicht aus, um die entstehenden Kosten abzudecken.

Qualität hat ihren Preis

Wer sich dafür entscheidet, eine Zahnprothese zum Beispiel auf www.dentalpark.de zu bestellen, erhält eine hohe Qualität zu einem angemessenen Preis. Dennoch müssen sich die Betroffenen auf Kosten von mehreren tausend Euro einstellen – je nachdem, wie groß die Schäden sind.

Für ein Einzelzahnimplantat an einem Seitenzahn müssen Verbraucher dem Portal implantate.com zufolge mit Kosten von 1.850 bis 2.900 Euro rechnen. Für einen Frontzahn erhöhen sie sich auf 2.000 bis 3.400 Euro. Wesentlich höher fallen die Kosten aus, wenn ein herausnehmbarer Zahnersatz, eine Implantatbrücke oder eine festsitzende Versorgung auf Implantaten erforderlich werden.

Wie viel zahlt die Krankenkasse?

Dem Bundesministerium für Gesundheit zufolge gaben die deutschen gesetzlichen Krankenversicherungen im Jahr 2012 3,08 Mrd. Euro für Zahnersatz aus. Im Jahr 2005 waren es gerade einmal noch 2,43 Mrd. Euro. Dennoch gilt: Was beim Einzelnen ankommt, ist angesichts der Gesamtkosten eines Zahnersatzes doch eher marginal.

Wenn die Krankenkasse entscheidet, wie hoch die Erstattung im Einzelfall ausfallen wird, orientiert sie sich an der Diagnose. Angenommen ein Zahn ist zwar defekt, ist es aber noch wert erhalten zu werden, so wäre die logische Schlussfolgerung der Einsatz einer Krone. Man spricht von der Regelversorgung. An dieser Lösung beteiligt sich die Krankenkasse mit einem Anteil von 50 Prozent. Bezahlt wird hierbei allerdings nur eine Krone aus chirurgischem Stahl. Aus dieser Regelversorgung wird ein Festzuschuss berechnet. Auch wenn der Patient sich dafür entscheidet, sich ein Implantat einsetzen zu lassen, erhält er weiterhin nur den auf der Basis der Krone berechneten Festzuschuss. Im Optimalfall sollten die Menschen daher darauf achten, dem Zahnverlust mit einer ausreichenden Zahnhygiene entgegen zu wirken.

Autorin: S. A.


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR und gehört der
Fachredaktion im Medienverbund an.

Angela von Treskow
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow

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