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Fest für die ganze Familie: Wenn Enkelkinder getauft werden

Foto: JMG | pixelio.de
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Für viele Menschen gibt es wohl keine schönere Nachricht als die, dass sie bald Großeltern werden. Die Taufe ist dabei meistens das erste große Fest im Leben des Enkelkindes, das gebührend gefeiert werden will.

Die Taufe: Der erste Schritt in die eigene Gemeinde

Mit der Taufe wird das Kind symbolisch in die christliche Gemeinde aufgenommen. Gerade in ländlichen Gegenden, wo die Religion und die dörfliche Gemeinde noch immer einen hohen Stellenwert haben, ist die Taufe ein wichtiges Fest, bei dem die ganze Familie zusammenkommt. Für die Eltern gilt nicht nur, dass mit dem Pfarrer der eigenen Kirche ein Termin vereinbart werden muss, sondern auch eine Tauffeier im eigenen Haus oder in der örtlichen Gaststätte arrangiert wird. Eine große Bedeutung kommt auch den Taufpaten zu, die das Kind auf seinem weiteren Lebensweg begleiten sollen. Meistens wird diese Aufgabe von den Geschwistern der Eltern übernommen, seltener von den frischgebackenen Großeltern oder von engsten Freunden.

Wer mit dem Brauch der Taufe aus unterschiedlichen Gründen nicht vertraut ist, kann und sollte sich vorher im Internet darüber informieren, zum Beispiel unter http://www.netmoms.de/magazin/baby/taufe/. Selbst wenn die eigenen Überzeugungen eher antireligiös geprägt sind, sollten die Wünsche der Eltern für ihr Kind respektiert werden – auch wenn es schwerfällt.

So können Großeltern helfen

Foto: Cornelia Menichelli | pixelio.de
Foto: Cornelia Menichelli | pixelio.de

Gerade wenn die Großeltern bereits im Ruhestand sind, können sie den jungen und zumeist berufstätigen Eltern bei der Vorbereitung der Taufe helfen. Findet die Feier zu Hause statt, können sie beispielsweise die Dekoration übernehmen und einen Teil der Speisen – leckere, selbstgebackene Kuchen zum Kaffee oder ein Mittagessen, wenn die Taufe schon vormittags stattfindet. Dies schont die Kasse der jungen Familie und ist auch persönlicher als die Feier in einer Gaststätte.

Jeder weiß, dass Kinder viel Geld kosten – aber vielen Eltern ist es unangenehm, die eigenen Eltern um Hilfe zu bitten. Finanzielle Unterstützung lässt sich gerade im Rahmen der Taufe auf diskrete Art bieten, zum Beispiel, indem als "Taufgeschenk" die Kosten für die Feier übernommen werden oder die Kosten für ein schönes Taufkleid samt Kerze. Wer dem Täufling direkt etwas Gutes tun will, kann ihm auch zur Taufe ein Sparbuch schenken, auf das dann jeden Monat ein geringfügiger Betrag eingezahlt wird, der sich im Laufe der Jahre zu einer netten Summe läppert.

Autorin: S. B.


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt. Der Paderborner Journalist und Buchautor leitet seit über 10 Jahren die Fachredaktion im BLiCKpunkt Medienverbund. Außerdem führt er seit 2012 den Verein Pflegeliga e.V. als geschäftsführender Vorstandsvorsitzender.

Detlef Klemme
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow


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