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Vom Scheitel bis zur Sohle gut ausgerüstet

Lauftraining im Winter

Die Laufschuhe im Winter an den Nagel hängen? Kommt nicht infrage! Denn gerade in der kalten Jahreszeit kann Bewegung an der frischen Luft die Abwehrkräfte stärken. Foto: Thinkstock/Getty/VictorCap
Die Laufschuhe im Winter an den Nagel hängen? Kommt nicht infrage! Denn gerade in der kalten Jahreszeit kann Bewegung an der frischen Luft die Abwehrkräfte stärken. Foto: Thinkstock/Getty/VictorCap

Beim Lauftraining im Winter bewahrheitet sich wieder die alte Weisheit: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Denn mit einer an die kalte Jahreszeit angepassten Ausrüstung bietet das Lauftraining im Winter sogar Vorteile gegenüber dem Frühjahr und Sommer. Damit es aber bei nasskaltem Wetter und Minustemperaturen nicht zu Infekten oder gar zu Verletzungen kommt, spielt – vom Scheitel bis zur Sohle – vor allem die richtige Kleidung eine Rolle.

Laufen kennt keine Saison und manch einer schnürt die Turnschuhe im Winter sogar lieber. Denn in den kühlen Wintermonaten fliegen weder Blütenpollen, noch belastet hochsommerliche Hitze den Kreislauf. Ob Wettkämpfer oder Gesundheitssportler: Viele passionierte Läufer setzen sich für ihre Fitness und ihr Wohlbefinden auch bei Minustemperaturen in Bewegung. Gut so! Denn das Laufen bei Temperaturen bis etwa minus 15 Grad macht gesunden Menschen nichts aus. Im Gegenteil: Die durch trockene Heizungsluft oft gereizten Schleimhäute profitieren von der nasskalten Luft und die Bewegung stärkt die Abwehrkräfte. So kann das Laufen in der kalten Jahreszeit sogar dabei helfen, diese möglichst ohne Erkältungskrankheiten zu überstehen. Immer vorausgesetzt, man hält sich an die „Kleidervorschriften“.

Prima Klima während des Laufens

Ob morgens oder abends – oft ist es beim Laufen im Winter noch dunkel. Dann lautet die Devise: Sehen und gesehen werden. Foto: Thinkstock/Getty/Halfpoint
Ob morgens oder abends – oft ist es beim Laufen im Winter noch dunkel. Dann lautet die Devise: Sehen und gesehen werden. Foto: Thinkstock/Getty/Halfpoint

Gänsedaunen und Co. sind ideale Begleiter beim Winterspaziergang, jedoch beim Laufen zu viel des Guten. Denn die Anstrengung bringt den Körper rasch auf eine angenehme „Betriebstemperatur“, während die Laufkleidung vor allem die Aufgabe hat, diese zu halten.

Wer also beim Verlassen des Hauses leicht fröstelt und sich warmläuft, macht es grundlegend richtig. Laufkleidung mit speziellen Funktionsfasern leitet die Feuchtigkeit nach außen und hält die Haut trocken. So kühlt der Körper beim Laufen nicht aus. Ein Muss für das Laufen im Winter ist eine Jacke oder Laufweste mit Windstopper-Funktion.

Sie schützt den Oberkörper vor Zugluft und Auskühlung – was für die Vorbeugung von Atemwegsinfekten aber auch für die Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur wichtig ist. Um die Beinmuskulatur warmzuhalten und Verletzungen vorzubeugen, empfehlen sich Laufhosen mit Thermofasern. Auch Hals und Kopf sollten vor Kälte und Zugluft geschützt werden.

 

Nur nicht die Bodenhaftung verlieren

Rutschfeste Schuhe sind im Winter ein Muss – für noch mehr Grip bei Glätte können „Schneeketten“ sorgen. Foto: Thinkstock/Getty/Maridav
Rutschfeste Schuhe sind im Winter ein Muss – für noch mehr Grip bei Glätte können „Schneeketten“ sorgen. Foto: Thinkstock/Getty/Maridav

Nicht nur niedrige Temperaturen, Wind und Kälte machen das Laufen im Winter auch zu einer materiellen Herausforderung, sondern auch vereiste, unübersichtliche oder rutschige Untergründe. Unverzichtbar für ein verletzungsfreies Training sind deshalb gutsitzende, wintertaugliche Laufschuhe mit einem rutschfesten Profil. Wer selbst bei Eis- und Schneeglätte nicht auf das Training verzichten will, sollte darüber nachdenken, in abnehmbare „Schneeketten“ – mit oder ohne Spikes – zu investieren. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, sollte man jedoch auch seine Laufstrecke mit Bedacht wählen: Abfallende Uferwege, verschneite Feldwege oder einsame Trampelpfade im Wald haben ihren landschaftlichen Reiz, bergen jedoch auch oft ein schwer kalkulierbares Risiko auszurutschen oder umzuknicken.

Sehen und gesehen werden

Wer auf geräumte und gestreute Wege oder auf den Sportplatz ausweicht, geht auf Nummer sicher. Das sogenannte „Urban Running“ – also das Laufen auf den Fuß- und Radwegen der Stadt – bietet zudem den Vorteil beleuchteter Straßen. Insbesondere mit hell-bunter, am besten neonfarbener Laufkleidung und Reflektoren an den Armen, Beinen, Schultern und am Rücken ist man gut zu sehen. Optimal ist außerdem ein rotes Rückenlicht, das als Clip an der Kleidung befestigt oder als Armband getragen werden kann. Ähnlich wie bei einem Auto oder Fahrrad, gibt es anderen Verkehrsteilnehmern Aufschluss darüber, in welche Richtung man sich bewegt. Eine Stirnlampe beleuchtet zudem dunkle Stellen und hilft so, Fehltritten oder gar Stürzen vorzubeugen.

Bei Verletzungen richtig handeln

Knickt man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen um, rutscht aus, stürzt oder zerrt sich in der Kälte einen Muskel, leistet die sogenannte PECH-Regel bewährte Soforthilfe. Die Abkürzung steht für: Pause, Eis, Compression (Druckverband) und Hochlagerung. Mit diesen Maßnahmen lassen sich Schwellungen und Blutergüsse von vornherein eindämmen. Als zusätzliche Unterstützung eignet sich » Traumeel® Creme, zum Beispiel als Salbenverband.
Das natürliche Arzneimittel (rezeptfrei in der Apotheke) enthält 14 bewährte Inhaltsstoffe
wie » Arnika (Arnica montana), » Zaubernuss (Hamamelis), » Ringelblume (Calendula),
» Beinwell (Symphytum) und » Sonnenhut (Echinacea). Diese setzen an unterschiedlichen Punkten des Heilungsverlaufs an und fördern die rasche Ausheilung der Beschwerden. Die Einnahme des natürlichen Arzneimittels als Tabletten kann die heilungsfördernde Wirkung zusätzlich unterstützen.

Quelle: Schuster Public Relations & Media Consulting GmbH


 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Trierer Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter
der BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über
15 Jahren die Fachredaktion im Medienverbund.

 


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