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2222 Menschen haben einen Funkfinger

Erfolge für den Hausnotruf des Ev. Johanneswerks inKontakt

<small>inKontakt-Mitarbeiterin Anja Goronttzy kann im Computer der Hausnotruf-Zentrale sofort die Medikamente nachschauen, die ein Kunde im Ernstfall brauchen würde. <br>Foto: Werner Krüper</small>
inKontakt-Mitarbeiterin Anja Goronttzy kann im Computer der Hausnotruf-Zentrale sofort die Medikamente nachschauen, die ein Kunde im Ernstfall brauchen würde. Foto: Werner Krüper

Bielefeld - Wer ihn hat, erhält sich auch im höheren Alter ein großes Stück Selbstbestimmung: den Funkfinger des Hausnotrufgerätes von inKontakt, einer Serviceeinrichtung des Ev. Gemeindedienstes im Ev. Johanneswerk.

Jetzt konnte der 2222ste Besitzer eines Hausnotruf-Gerätes registriert werden. Ein Erfolg für die 14 Mitarbeitenden von inKontakt auf ganzer Linie. „Unser Ziel ist immer, den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden“, sagt Ines Weidhase, eine der zwei Koordinatorinnen.

Es ist nur ein kleiner Knopf, doch der kann Leben retten. Der Funkfinger ist ein schmales Gerät, das als Halsband oder als Armband getragen werden kann. Seit 1998 können Menschen jeden Alters im Notfall über einen einfachen Knopfdruck des Funkfingers oder einer Taste am Hausnotrufgerät die inKontakt-Zentrale erreichen, die 24 Stunden lang besetzt ist und Service und Hilfe anbietet. Die Diakoniestationen des Ev. Gemeindedienstes im Bielefelder Norden bieten in Kooperation mit der Diakonie Brackwede im Bielefelder Süden ein "Rund um die Uhr“-Service an, der es jedem ermöglicht, noch lange in der eigenen Wohnung zu leben und sich dabei sicher fühlen zu können.

Das Urlaubspaket: Funkfinger für vier Wochen

Das Besondere am Angebot von inKontakt ist der Dienstleistungscharakter, der im Umgang mit den Kunden im Vordergrund steht. Ein aktuelles Beispiel: das Urlaubspaket. Dabei abonnieren Kunden den Hausnotruf für nur vier Wochen. „Das ist besonders interessant für die älteren Menschen, deren Angehörige jetzt in den Urlaub fahren wollen“, so Weidhase. Das gebe den Menschen einfach noch mehr das Gefühl, rundum sicher zu sein. Aber auch sonst stellen sich die Mitarbeiter bei inKontakt ganz auf die Wünsche ihrer Kunden ein. „Wir warten nicht auf Anrufe, wir gehen regelmäßig auf die Menschen zu und bieten Ihnen unsere fachkompetente Unterstützung an.“ Nah am Menschen wollen die Mitarbeiter sein, denn schließlich geht’s um mehr als nur um technische Details. Doch auch, wer Schwierigkeiten im Umgang mit der Technik des Hausnotrufes hat, findet hier die richtigen Ansprechpartner.

In der Region Ostwestfalen-Lippe etablierte sich inKontakt in den vergangenen Jahren gemeinsam mit weiteren diakonischen Anbietern. Mittlerweile gibt es auch Rauch-, Temperatur- und Wassermelder, die über Sprech- und Hörkontakt zur inKontakt-Zentrale geschaltet sind und noch mehr Sicherheit bieten sowie einen Haustür- und Schlüsselservice.

Interessierte können die Geräte im Informationszentrum des Fördervereins Lebensgerechtes Wohnen OWL e.V. in der Harrogate Allee in Bielefeld besichtigen und ausprobieren. Informationen und Öffnungszeiten erfahren Sie beim Förderverein unter (0521) 27 06 490.

Quelle: Ev. Johanneswerk e.V. Johannesstift


 

Detlef Klemme
BLiCKpunkt Senioren | Klemme & von Treskow GbR 
Foto: © Kirsten Hötger
 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Paderborner Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter der
BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über 15 Jahren die
Fachredaktion im Medienverbund. Im Januar 2012 wählten ihn die
Mitglieder des Verein Pflegeliga e.V. zum geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden.


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