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Hausnotruf sorgt für einen entspannten Urlaub der Angehörigen

Foto: www.initiative-hausnotruf.de
Foto: www.initiative-hausnotruf.de

Der wohl verdiente Urlaub bringt für Angehörige oft eine besondere Belastung mit sich: die Sorge um die Lieben daheim. Selbst ältere Menschen, die sich im Alltag noch gut zurechtfinden, lässt man häufig mit einem unguten Gefühl zurück. Dabei ist der Hausnotruf die perfekte Lösung für einen entspannten Urlaub. Im Ernstfall ist dadurch sichergestellt, dass Eltern oder Verwandte schnell Hilfe erhalten.

Hilfe im Notfall

Über den Hausnotruf können Senioren jederzeit professionelle Hilfe anfordern. Ein wie eine Armbanduhr getragener Sender verbindet sich auf Knopfdruck mit der Basisstation, die sofort die Hausnotrufzentrale alarmiert. Dort sind rund um die Uhr ausgebildete Mitarbeiter erreichbar, die über die Gegensprechfunktion die Dringlichkeit der Lage klären. Bei rund jedem dritten Anruf schicken sie den Bereitschaftsdienst vorbei. In rund drei Prozent der Fälle handelt es sich um derart kritische Situationen, dass die Zentrale einen Notruf an den Rettungsdienst, die Feuerwehr oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst auslöst. Gleichzeitig werden die Angehörigen über die organisierten Maßnahmen informiert.

Entlastung im Alltag

„Der Hausnotruf hilft nicht nur im Ernstfall, sondern entlastet Angehörige auch im Alltag“, sagt Michaela Stevens, Geschäftsführerin der Initiative Hausnotruf. „Dienstleistungen wie ein Fahrdienst, Einkauf- oder Menüservice können jederzeit hinzugebucht werden“, ergänzt Stevens. Doch zunehmend werden auch technische Hilfsmittel bei den Hausnotrufanbietern nachgefragt. Die meist genutzten Assistenzsysteme, auch Ambient Assisted Living (AAL) genannt, sind derzeit Rauchwarn- und Temperaturmelder, die direkt mit der Hausnotrufzentrale verbunden sind sowie Falldetektoren, die selbsttätig nach einem Sturz Alarm auslösen. Zugtaster im Bad oder am Bett sind eine beliebte Ergänzung, wenn der Hausnotruf beispielsweise nachts nicht getragen wird. Neue PC-Plattformen mit Videofunktion vereinen zudem medizinische Betreuung mit Kommunikationsangeboten und Smart-Home-Funktionen.

Quelle: Initiative Hausnotruf

Zum Thema Hausnotruf

Seit Jahren warnt der Verein Pflegeliga e.V. vor scheinheiligen Beratungsdiensten, Callcentern und Drückern. Neben Hausnotruf-Dienstleistungen und -Geräten werden auch die Gesuche von Pflegebedürftigen oder deren Angehörigen nach einem stationären oder ambulanten Pflegeplatz, für teilweise 4-stellige Provisonen, vermittelt.

Einen Überblick zu den führenden Hausnotruf-Anbietern und viele weitere Informationen erhalten Sie bei der Initiative Hausnotruf. Viele ambulanten Pflegedienste arbeiten ebenfalls mit seriösen Hausnotrufanbietern zusammen. Die Pflegeberater/innen der Krankenkasse des Pflegebedürftigen und die regionalen Pflegestützpunkte beraten sie kostenfrei und neutral.


Nehmen Sie IMMER direkt Kontakt zum Hausnotruf-Anbieter auf!


Die BLiCKpunkt Redaktion und der Verein Pflegeliga e.V. haben sich die Angebote einiger Hausnotruf-Anbieter einmal näher angesehen. Wir empfehlen Ihnen bei Bedarf die nachfolgenden Dienstleister und Verbände:

ASB - Hausnotruf  Der Johanniter - Hausnotruf DRK - Hausnotruf

 

 Hausnotruf SONOTEL HausNotruf Service gGmbH HN Hausnotruf GmbH Hausnotrufdienst der Volkssolidarität


Nehmen Sie IMMER direkt Kontakt zum Hausnotruf-Anbieter auf oder fragen Sie Ihren Pflegedienst! Meiden Sie suspekte Service- und Vermittlungsdienste, denn diese belasten die Anbieter lediglich mit unnötigen Provisionen.
Langfristig steigen dadurch lediglich die monatlichen Gebühren für den Hausnotruf und diese zahlen die Pflegekassen und die Kunden - also jeder von uns!

Bei den Kommentaren unter dem Beitrag der Stiftung Warentest zum Thema Hausnotruf sehen Sie beispielsweise, wie selbsternannte neutrale Berater überall versuchen mit ihren Spam-Einträgen die Verbraucher in die Irre zu führen. Die Administratoren waren gezwungen diese Beiträge zu löschen...


Siehe auch unter Hausnotruf


Detlef Klemme
BLiCKpunkt Senioren | Klemme & von Treskow GbR 
Foto: © Kirsten Hötger
 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Paderborner Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter der
BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über 15 Jahren die
Fachredaktion im Medienverbund. Im Januar 2012 wählten ihn die
Mitglieder des Verein Pflegeliga e.V. zum geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden.


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