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Sicher in den eigenen vier Wänden dank moderner Pflegetechnik

Zum Hausnotruf gibt es viele Ergänzungen

So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben und sich dabei rundum sicher fühlen - das ermöglichen moderne Pflegehilfen. - Foto: djd/www.initiative-hausnotruf.de
So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben und sich dabei rundum sicher fühlen - das ermöglichen moderne Pflegehilfen. - Foto: djd/www.initiative-hausnotruf.de

Das Durchschnittsalter unserer Gesellschaft verschiebt sich stetig nach oben. Für die Pflege älterer Menschen bedeutet das: Immer weniger junge Menschen müssen sich um immer mehr Ältere kümmern. Für Senioren ist es weiterhin am vorteilhaftesten und schönsten, wenn sie so lange wie möglich unabhängig in den eigenen vier Wänden leben können. Dabei hilft zum Beispiel ein Hausnotrufgerät, mit dem man im Notfall ganz einfach professionelle Hilfe rufen kann. Alle Informationen dazu gibt es beispielsweise unter www.initiative-hausnotruf.de im Internet. Die moderne Technik ermöglicht aber auch noch viel speziellere und aufwendigere Hilfestellungen, die unter dem Stichwort "Ambient Assisted Living" zusammengefasst sind.

Pflege 2.0

Eine erste Erweiterung des Hausnotrufs bildet der "Alles ok?"-Knopf. Der Nutzer soll diesen regelmäßig drücken, zum Beispiel einmal am Tag. So wird auf einfache Weise sichergestellt, dass die Person vor Ort ist, bei Bewusstsein und im Besitz all ihrer geistigen und körperlichen Kräfte. Eine weiterführende Anwendung sind moderne Fallsensoren. Sie werden am Körper getragen und lösen bei einem Sturz selbstständig den Notruf aus.

 

Neue Messgeräte sind in der Lage, die zu Hause gemessenen Werte etwa für Blutdruck oder Blutzucker direkt an den Arzt zu senden. Der kann dann im Bedarfsfall sofort reagieren. - Foto: djd/www.initiative-hausnotruf.de
Neue Messgeräte sind in der Lage, die zu Hause gemessenen Werte etwa für Blutdruck oder Blutzucker direkt an den Arzt zu senden. Der kann dann im Bedarfsfall sofort reagieren. - Foto: djd/www.initiative-hausnotruf.de

Die sensiblen Sensoren können heutzutage ein schnelles Setzen oder Hinlegen von einem Unfall unterscheiden. Auch für die Angehörigen von Menschen mit Sehstörungen gibt es Pflege-Erleichterungen: Etwa eine automatische Tablettenbox, die für eine Woche im Voraus befüllt wird, mit einem akustischen Signal den Einnahmezeitpunkt anzeigt und nur die Fächer öffnet, deren Inhalt eingenommen werden soll. Ebenso eigenständig kann ein Messgerät in der eigenen Wohnung die täglichen Werte von Blutdruck oder Blutzucker direkt an den zuständigen Arzt senden.

Sicher ist sicher

Die Basis für alle weiterführenden Pflegehilfen ist und bleibt aber der Hausnotruf. Der handliche Sender verbindet sich auf Knopfdruck über Funk mit der Basisstation, die sofort Verbindung mit der Zentrale herstellt. Dort sind Mitarbeiter Tag und Nacht vor Ort und klären in einem Gespräch die Dringlichkeit der Lage. Bei Bedarf schicken sie den Bereitschaftsdienst vorbei.

"Ambient Assisted Living"

Der Begriff "Ambient Assisted Living" (AAL) umfasst diverse elektronische Systeme, Produkte und Dienstleistungen, die das alltägliche Leben älterer und benachteiligter Menschen erleichtern. Die Konzepte sind so unterschiedlich wie die Bedürfnisse der einzelnen Menschen selbst.

Quelle: Initiative Hausnotruf
Allen gemeinsam ist das Ziel, moderne Hilfetechnologien so unauffällig wie möglich in den Alltag von Betroffenen und ihren Verwandten zu integrieren und damit die Lebensqualität aller zu erhöhen. Informationen gibt es unter www.initiative-hausnotruf.de im Internet.



Hausnotrufdienste: Drei sind gut Stiftung Warentest (9/11):

Im Test waren zwölf Haus­notrufdienste, darunter Wohl­fahrts­verbände und private Anbieter. Die drei mit dem Qualitätsurteil „Gut“ bewerteten Hausnotrufanbieter stellt Ihnen unser Medienpartner DEWIA vor.

Deutsches Rotes Kreuz Hausnotruf Malteser Hausnotruf Johanniter Hausnotruf

Nehmen Sie IMMER direkt Kontakt zum Hausnotruf-Anbieter auf!

Informationen zu Anbietern bekommen Sie auch in Ihrem Pflegestützpunkt oder bei Ihrem Pflegedienst! Meiden Sie diverse Service- und Vermittlungsdienste, denn diese belasten die Anbieter lediglich mit unnötigen Provisionen und steigern deren Betiebsausgaben. Langfristig erhöhen sich dadurch dann die monatlichen Gebühren für den Hausnotruf und diese zahlen am Ende die Pflegekassen und die Kunden - somit jeder von uns!


Siehe auch unter Hausnotruf


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt. Der Paderborner Journalist und Buchautor leitet seit über 10 Jahren die Fachredaktion im BLiCKpunkt Medienverbund. Außerdem führt er seit 2012 den Verein Pflegeliga e.V. als geschäftsführender Vorstandsvorsitzender.

Detlef Klemme
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow


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