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Fit wie Nachbars Lumpi

Praktische Expertentipps für einen gesunden Hund

Auch der vierbeinige Hausgenosse kann einmal krank werden. Vieles kann der Besitzer selbst behandeln - geht es dem Tier allerdings wirklich schlecht, gehört er zum Tierarzt. - Foto: djd/Schecker/fotolia.com
Auch der vierbeinige Hausgenosse kann einmal krank werden. Vieles kann der Besitzer selbst behandeln - geht es dem Tier allerdings wirklich schlecht, gehört er zum Tierarzt. - Foto: djd/Schecker/fotolia.com

(djd/pt). Hierzulande gibt es etwa fünf Millionen Hunde - die meisten davon leben in einem Zuhause, in dem sie als Familienangehörige betrachtet und geliebt werden. So machen sich ihre Besitzer natürlich Sorgen, wenn der Vierbeiner einmal krank oder verletzt ist. Blondine Feniuk, Tierheilpraktikerin und Expertin für Hundegesundheit beim Hundespezialisten Schecker GmbH, gibt Tipps für die Gesunderhaltung des beliebtesten Haustiers der Deutschen.

Was kann man selbst behandeln?

Blondine Feniuk: Kleine Wunden werden mit klarem Wasser gereinigt, desinfiziert und nötigenfalls verbunden. Zecken sind nicht nur unangenehm, sondern als Infektionsüberträger auch gefährlich. Die fachgerechte Entfernung mit speziellen Zeckenzangen oder Zeckenpinzetten ist also unbedingt nötig. Bei Floh- und Milbenbefall entfernt entsprechendes Shampoo die aktiven Parasiten, Ungezieferpuder beseitigt die Reste und das Tragen eines Ungezieferhalsbandes beugt neuem Befall vor. Leichten Durchfall therapiert man, indem man dem Hund einen Tag lang keine feste Nahrung gibt, dabei aber für reichlich frisches Wasser sorgt.

Viele Hunde leiden unter Zahnproblemen, wie kann man vorbeugen?

Durch Beobachtung, sorgfältige Pflege und verantwortungsvolle Ernährung lassen sich viele Wehwehchen des geliebten Vierbeiners schnell behandeln oder schon im Vorfeld verhindern. - Foto: djd/Schecker/fotolia.com
Durch Beobachtung, sorgfältige Pflege und verantwortungsvolle Ernährung lassen sich viele Wehwehchen des geliebten Vierbeiners schnell behandeln oder schon im Vorfeld verhindern. - Foto: djd/Schecker/fotolia.com

Blondine Feniuk: Tägliche Zahnpflege ist sehr wichtig. Zahnstein und Zahnerkrankungen können sich auf den gesamten Körper auswirken. Vorbeugen kann man mit kalorienarmen, harten Hundekuchen, speziellen Dentalsnacks, Kauknochen und durch regelmäßiges Zähneputzen.

Manche Rassen neigen zu Gelenkproblemen, was tun?

Blondine Feniuk: Zur Vorbeugung kann man während der ersten zwei Lebensjahre des Hundes ein Gelenk-Aufbaukonzentrat zufüttern. Sind bereits Symptome aufgetreten, eignet sich spezielles Ergänzungsfutter zur Stärkung des Bindegewebes.

Wann muss ein Hund zum Tierarzt?

Blondine Feniuk: Grundsätzlich sollte man nicht selbst herumdoktern, wenn Durchfall länger als drei Tage oder Appetitlosigkeit länger als zwei Tage dauert, bei hohem Fieber über 40 Grad und Husten sowie wenn das Allgemeinbefinden des Tiers offensichtlich stark beeinträchtigt ist.

 

Was gehört in die Hunde-Notfallapotheke?

(djd) Eine Hausapotheke für die kleinen alltäglichen Notfälle gehört in jeden Haushalt. Auch an den vierbeinigen Liebling sollte dabei gedacht sein. Blondine Feniuk, Gesundheitsexpertin bei Schecker GmbH rät, was Hundebesitzer auf jeden Fall parat haben sollten:

  • Fieberthermometer
  • Zeckenzange und Pinzette
  • Latexhandschuhe, Verbandszeug und Desinfektionsmittel
  • Maulschlaufe als Beißschutz
  • Pfotenschutzschuh

Zudem sollte die Telefonnummer eines Tierarztes, einer Tierklinik sowie des tierärztlichen Notdienstes immer zur Hand sein.

Quelle: djd | Schecker GmbH, Südbrookmerland

 


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR und gehört der
Fachredaktion im Medienverbund an.

Angela von Treskow
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow

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