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Brandschutz: Erhöhtes Risiko für ältere Menschen

Seniorenhaushalte sind häufig von Bränden betroffen

Professionelle Beratung bei Auswahl und Unterstützung beim Einbau passender Geräte bieten die Brandschutz-Fachbetriebe. | Foto: © Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf)
Professionelle Beratung bei Auswahl und Unterstützung beim Einbau passender Geräte bieten die Brandschutz-Fachbetriebe. | Foto: © Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf)

Privathaushalte, in denen Senioren leben, sind überdurchschnittlich häufig von Bränden betroffen. Das liegt vielfach daran, dass im Alter das Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen nachlässt und ein entstehender Brand nicht sofort bemerkt wird. Darauf macht der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) aufmerksam.

Wer ältere Menschen in seiner Umgebung vor der Gefahr eines Brandes besser schützen möchte, sollte Rauchmelder und Feuerlöscher installieren lassen. Denn sofern ein Brand rechtzeitig bemerkt wird, kann er in den meisten Fällen bereits mit einem Feuerlöscher wirksam bekämpft werden. Professionelle Unterstützung bei Auswahl und Einbau passender Geräte bieten die Brandschutz-Fachbetriebe.

Erfolgreiche Brandbekämpfung mit Rauchmeldern und Feuerlöschern

Rauchmelder, die als batteriebetriebene Geräte auch unabhängig von der Stromversorgung funktionieren, erkennen selbst feinste Rauchpartikel und lösen einen schrillen Alarmton aus. Für schwerhörige oder gehörlose Menschen werden darüber hinaus spezielle Geräte angeboten, die über optische Signale vor dem Feuer warnen. Bei Ein- oder Mehrfamilienhäusern empfiehlt sich zudem die Installation einer Funk-Alarmeinheit mit mehreren Rauchmeldern. Die Alarmsignale werden dann per Funk an eine zentrale Einheit weitergeleitet, die die Bewohner im ganzen Haus warnt. So ist sichergestellt, dass auch Brände im Keller- oder Dachgeschoss rechtzeitig bemerkt werden. Darüber hinaus können mehrere Wohnungen oder benachbarte Häuser vernetzt und somit auch die Nachbarn alarmiert werden.

Bei vorhandenen Feuerlöschern ist darauf zu achten, dass die Geräte regelmäßig, mindestens jedoch alle zwei Jahre vom qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb sachkundig geprüft werden, da die Wirkung der Lösch- und Treibmittel im Laufe der Zeit nachlässt.

Bundesverband,Brandschutz,Fachbetriebe,bvbf Adressen qualifizierter Brandschutz-Fachbetriebe können beim Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf), Friedrichsstraße 18, 34117 Kassel,
Tel. 0561-288640 erfragt werden.


Dipl.-Ing. (FH) Pia Haun | 
Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Holzschutz | IHK Trier
 


Dieser Beitrag wurde von Pia Haun eingestellt.
Die beratende Diplom-Ingenieurin (FH) für Bauwesen ist von der IHK Trier
öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Holzschutz
und schreibt als Fachredakteurin für den BLiCKpunkt-Medienverbund.

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