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Übung macht den Meister

  Stufe für Stufe das Treppensteigen zurückerobern: Eine spezielle Therapietreppe ist eine sichere Alternative zum Training im
Stufe für Stufe das Treppensteigen zurückerobern: Eine spezielle Therapietreppe ist eine sichere Alternative zum Training im

Mit einem geeigneten Therapieprogramm kann man den sicheren Gang wieder erlernen

Treppen sind Bestandteil unseres Alltages, wie selbstverständlich nutzen wir sie mehrmals am Tag. Doch für viele Menschen stellen Treppen plötzlich ein unüberwindbares Hindernis dar. Nach einer Knochenfraktur, bei zerebrovaskulären Erkrankungen oder nach einem künstlichen Gelenkeinsatz muss das Treppensteigen erst wieder mühsam gelernt werden. Ein effektives Gangtraining kann dabei das Mittel der Wahl sein.

Üben auf der mechanischen Therapietreppe

Das Training und Wiedererlernen eines sicheren Gangs hat seine Tücken, Therapeut und Patient müssen oft an echten Treppen üben. Der Nachteil dabei: Das breite Treppenhaus bietet nur einen Handlauf zum Abstützen. Die Stufenhöhe lässt sich nicht variieren, außerdem kann der Publikumsverkehr, der während der Therapieeinheit beispielsweise in der Pflegeeinrichtung herrscht, zusätzliche Angstgefühle bei Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit wecken. Tatsächlich ist es nicht leicht für das Pflegepersonal, etwa einen stürzenden Erwachsenen festzuhalten und damit zuverlässig zu sichern. Eine Alternative dazu kann die mechanische » Therapietreppe "Flex-Step" sein. Deren Stufen lassen sich per Knopfdruck auf eine gewünschte Höhe zwischen zwei und 20 Zentimetern einstellen und ermöglichen somit ein individuelles Training.

Belastbarkeit und Muskelkraft gezielt wieder aufbauen

Genau diese Flexibilität schätzt etwa Mares Woltering, Leiterin der Rehabilitationsklinik Maria Frieden aus dem westfälischen Telgte: "Patienten mit Angstgefühlen oder noch geringer Beweglichkeit können langsam an das Treppensteigen herangeführt werden." Auch Dr. Wolfgang Mailahn, Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin und Rehabilitationswesen aus Telgte, hält viel von dem Gangtraining: "Gerade einzelne Bewegungssequenzen können viel konzentrierter und in ruhigerer Atmosphäre durchgeführt werden als in einem Treppenhaus einer Klinik." Die Therapie eigne sich für alle Patienten in der Gangschulung, die sicher und selbstständig stehen können, so Dr. Mailahn weiter. Auf diese Weise können Bewegungsabläufe, Belastbarkeit und Muskelkraft nach einer Krankheit oder einem Unfall gezielt trainiert werden - Stufe für Stufe erobern die Patienten das sichere Treppensteigen zurück.

 

Barrierefrei umbauen und Lebensqualität erhalten

Umbauten, die für mehr Barrierefreiheit im Zuhause sorgen: Darauf ist der Hersteller
Ammann & Rottkord seit über 20 Jahren spezialisiert. Das Unternehmen aus dem Münsterland bietet dafür maßgeschneiderte Lösungen in Form von Plattformliften, Hebebühnen, Treppenliften und anderen Aufzugssystemen. Durch ein modernes Design integrieren sie sich in das jeweilige Umfeld. Dabei sind barrierefreie Umbauten nicht nur im Alter oder bei körperlichen Einschränkungen von Vorteil. So erleichtert etwa ein Plattformlift nicht nur die Beförderung von Kinderwagen, Rollstühlen oder Rollatoren, sondern auch den Transport von schweren Einkäufen oder großen Koffern. Mehr Informationen gibt es unter » www.ammann-rottkord.de.

Quelle: djd Pressetreff

Quelle: Ammann & Rottkord GmbH, Telgte

 


 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Trierer Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter
der BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über
15 Jahren die Fachredaktion im Medienverbund.

 

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