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Tabu-Thema Inkontinenz

Blasenschwäche bei Männern

Männern fällt es oft besonders schwer, sich eine Schwäche einzugestehen... Foto: Coloplast GmbH/spp-o
Männern fällt es oft besonders schwer, sich eine Schwäche einzugestehen... Foto: Coloplast GmbH/spp-o

Männern fällt es oft besonders schwer, sich eine Schwäche einzugestehen. Dabei ist es gerade im höheren Alter nichts Ungewöhnliches, wenn der Rücken schmerzt oder die Funktionsfähigkeit der Blase nachlässt. Inkontinenz gilt immer noch als Tabu-Thema, obwohl in Deutschland schätzungsweise mehr als drei Millionen Männer von der Problematik betroffen sind. Vielen ist ihr Leiden so unangenehm, dass sie nicht einmal ihren Arzt ins Vertrauen ziehen. Dabei gibt es einige Maßnahmen, die den Umgang mit Blasenschwäche erleichtern.

Was ist die Ursache?

Inkontinenz hat verschiedene Ursachen. Unter anderem können Krankheiten wie Diabetes mellitus oder ein Schlaganfall zu Funktionsstörungen der Blase führen. Auch die Nachwirkungen einer Operation oder eine gutartige Vergrößerung der Prostata beeinträchtigt mitunter den Urinfluss. „Bei älteren Menschen kann es zu einer Funktionseinschränkung des Beckenbodenmuskels kommen“, sagt Uwe Papenkordt, Medical Advisor bei Coloplast Deutschland. Viele Männer leiden unter einer Dranginkontinenz, die sich durch plötzlich auftretenden starken Harndrang bemerkbar macht. Jeder Zehnte betroffene Inkontinente verliert ungewollt Urin, wenn der Druck im Bauchraum zu groß wird, zum Beispiel beim Husten, Niesen oder dem Heben von Lasten. In einigen Fällen ist es möglich, eine Inkontinenz nachhaltig zu behandeln. Bei einer vergrößerten Prostata wird der Urologe beispielsweise prüfen, ob eine Operation sinnvoll wäre. Aber selbst mit einer chronischen Inkontinenz können die Betroffenen ein nahezu uneingeschränktes Leben führen. Regelmäßiges Beckenbodentraining kann eine Inkontinenz reduzieren.

Hilfsmittel geben Sicherheit

Im Alltag sorgen spezielle Hilfsmittel für diskreten und sicheren Schutz. So ist beispielsweise das Conveen Kondom-Urinal eine Alternative zu aufsaugenden Einlagen oder Windeln. Es wird über dem Penis abgerollt und ist mit einem Auffangbeutel verbunden, der unauffällig am Bein befestigt ist (weitere Infos unter » www.coloplast.de/conveen). Um eine geeignete Versorgung zu wählen, sollten sich Betroffene umfangreich beraten lassen. „Verschaffen Sie sich einen Überblick, wieviel Flüssigkeit Sie wirklich trinken und ebenso ausscheiden“, empfiehlt Papenkordt. Urin, der in der Blase verbleibt, führt zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen und sollte daher mit einem Einmalkatheter regelmäßig entleert werden. „Diese Maßnahme beseitigt dann auch eine Inkontinenz.“

Quelle: AKZ Pressedienst

 

 


 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Trierer Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter
der BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über
15 Jahren die Fachredaktion im Medienverbund.

 


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