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Andere Wege gehen - Urlaub im Osten

Ausgedehnte Wälder und verträumte Orte erwarten Urlauber im Feriengebiet Oberlausitzer Bergland. - Foto: djd/TGG Feriengebiet Oberlausitzer Bergland e. V.
Ausgedehnte Wälder und verträumte Orte erwarten Urlauber im Feriengebiet Oberlausitzer Bergland. - Foto: djd/TGG Feriengebiet Oberlausitzer Bergland e. V.

Noch immer gibt es Millionen von Westdeutschen, die ihre Urlaubsdestination so wählen, als ob die Mauer nie gefallen wäre. Angesichts der wahrhaftig blühenden Urlaubslandschaften in der ehemaligen DDR muss man sich allerdings fragen:
Warum eigentlich? Denn egal, ob es ums Wandern geht, um Radeln, Kultur oder Wellness - die Angebote in den "neuen Bundesländern" sind vielfältig und verführerisch.

 



Mühlen und verträumte Orte

So bietet beispielswese der Naturpark Zittauer Gebirge im Dreiländereck zu Böhmen und Schlesien nicht nur bizarre Sandsteinfelsen, abwechslungsreiche Berg- und Talwanderungen, Aussichtstürme mit schönen Fernsichten und Dörfer wie Obercunnersdorf, dessen Ortsbild 250 schmucke Umgebindehäuser prägen. Auch liebevoll restaurierte Bockwind- und Wassermühlen begeistern große und kleine Besucher. Nicht weit entfernt im Feriengebiet Oberlausitzer Bergland fällt es ebenfalls leicht, den hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Sanfte Hügelketten, quellklares Spree-Wasser, ausgedehnte Wälder und verträumte Orte mit barocken Kirchen wollen erkundet werden. Wanderer können auf mehr als 300 Kilometern gut markierter Wanderwege die Heimat der Oberländer in Ostsachsen erkunden. Radfahrer touren unter anderem auf dem "Spreeradweg". Und wer Wellness großschreibt, entdeckt in Kirschau eine romantische Oase.

 

Die Sächsischen Staatsbäder sind auch für ihre mondäne Architektur bekannt. - Foto: djd/Sächsische Staatsbäder GmbH/C. Beer
Die Sächsischen Staatsbäder sind auch für ihre mondäne Architektur bekannt. - Foto: djd/Sächsische Staatsbäder GmbH/C. Beer

Farbenfrohe Barock-Gebäude und romantische Gassen

Wer es lieber etwas städtischer mag, der ist im ebenfalls nahe gelegenen Bautzen an einer guten Adresse. Wer durch die mittelalterlich geprägte, auf einem Granitfelsen hoch über der Spree gelegene Stadt flaniert, wird von der Stadtansicht beeindruckt sein. Sie gilt als eine der schönsten Deutschlands.

Über 1.000 Baudenkmäler, darunter die farbenfrohen Barock-Gebäude rund um den Hauptmarkt, sowie romantische Gassen und herrliche Ausflüge in die Umgebung ziehen Besucher in ihren Bann.


Sächsische Wohlfühlzentren

Wellness-Hungrige kommen etwas weiter westlich auf ihre Kosten. Ob Rot, Weiß, Creme, Violett, Gelb oder Orange: Bis in den Oktober hinein verwandeln sich die historischen Kurparks der Sächsischen Staatsbäder in ein Blütenmeer. Besucher können dann sehen, woher beispielsweise die Ideen für verspielte Landschaftsmotive an den Mosaikfenstern des historischen Albert Bades in Bad Elster stammen. Der Ort gilt als eines der traditionsreichsten Moorheilbäder Deutschlands. Seine mondäne Architektur ragt aus den prachtvollen, insgesamt 50 Hektar großen Grünanlagen der Staatsbäder heraus, ebenso wie das benachbarte Bad Brambach. Die Therapie- und Wohlfühlzentren der Sächsischen Staatsbäder GmbH genießen einen guten Ruf - und gelten doch noch als Geheimtipp.

 

Viele Gäste kommen, um die brandenburgische Kulturlandschaft entspannt zu Fuß zu erkunden. - Foto: djd/LTV Brandenburg e.V./TMB-Fotoarchiv/Paul Hahn
Viele Gäste kommen, um die brandenburgische Kulturlandschaft entspannt zu Fuß zu erkunden. - Foto: djd/LTV Brandenburg e.V./TMB-Fotoarchiv/Paul Hahn

Wanderfreuden im Norden

Nicht jeder Wanderer möchte gleich die Bergstiefel schnüren, im Gegenteil: Viele Naturfreunde sind lieber im Flachland unterwegs, wo sie nicht mit anstrengenden Steigungen kämpfen müssen. Das zeigt eine Studie des Deutschen Wanderverbandes, die den Erfahrungen in Brandenburg vor den Toren Berlins entspricht. Dorthin kommen 70 Prozent der Gäste, um die Kulturlandschaft entspannt zu erkunden, gern auch zu Fuß. Dazu ist Gelegenheit auf rund 2.000 Kilometern markierter Wanderwege, darunter mehrere, die vom Deutschen Wanderverband zertifiziert wurden. Die vier Regionen Uckermark, Ruppiner Seenland, Fläming und Seenland Oder-Spree haben sich den weiteren Ausbau ihres Wegenetzes auf die Fahnen geschrieben. Stichwort Uckermark: Wer die Region auf Schusters Rappen erkundet, wird in zauberhaften Orten haltmachen und sich nach seiner Wanderung an viele schöne Aus- und Einblicke erinnern. Eine dafür besonders gut geeignete Strecke ist die "Uckermärker Landrunde". Diese 167 Kilometer lange Wanderroute führt durch die hügelige Eiszeitlandschaft, deren mehr als 500 Seen sowie Tausende Feldsölle und kleine Tümpel für abwechslungsreiche Naturerlebnisse sorgen.

Quelle: djd deutsche journalisten dienste GmbH, Reichenberg  


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR und gehört der
Fachredaktion im Medienverbund an.

Angela von Treskow
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