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Auch Aktive haben Rückenschmerzen

Wie man den Muskeln nach dem Sport die Spannung nimmt

Schonhaltung führt bei bereits bestehenden Rückenbeschwerden nicht selten zu neuen muskulären Verspannungen und Schmerzen. - Foto: djd/Dolovisano/Corbis
Schonhaltung führt bei bereits bestehenden Rückenbeschwerden nicht selten zu neuen muskulären Verspannungen und Schmerzen. - Foto: djd/Dolovisano/Corbis

Wer viel sitzt, hat oft Kreuzschmerzen. Doch auch aktive Menschen sind nicht dagegen gefeit. Gerade in der warmen Jahreszeit wächst die Lust auf Sport und Bewegung im Freien. Da wird spontan ein Rennrad angeschafft oder der Jahresvertrag für den Tennisclub unterschrieben. Wer vor lauter Vorfreude auf den Sport allerdings den eigenen Trainingsstand aus den Augen verliert, könnte dies schon nach wenigen Tagen bereuen. Sportbegeisterte, die eine falsche Technik anwenden oder ihrem Körper ein zu hohes Pensum zumuten, brauchen sich über anschließende Rückenschmerzen nicht zu wundern. Auch wer sich nach dem Training in verschwitzter Sportbekleidung Zugluft aussetzt, läuft Gefahr, dass sich die Muskulatur verspannt und sich ziehende Schmerzen breitmachen.

Zuerst die Muskeln entspannen

Schmerzt der Rücken, möchten sich viele Betroffene am liebsten ins Bett legen und schonen. Dieser verständliche Wunsch ist allerdings die falsche Therapie. Nicht selten führt Schonung zu einem Teufelskreis aus neuen muskulären Verspannungen und Schmerzen. Günstiger ist es, die bestehenden Muskelverhärtungen mit Hilfe eines zentral wirkenden Muskelrelaxans wie dem Wirkstoff Methocarbamol (beispielsweise in DoloVisano) zu lockern. Laut Studien ist Methocarbamol gut verträglich und kann die Verspannungsbeschwerden in maximal acht Tagen beseitigen, ohne die Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen zu beeinträchtigen.

Rücken- und muskelfreundlich trainieren

Um Überlastungsbeschwerden vorzubeugen, sollte man sportliche Aktivitäten stets mit Aufwärmübungen beginnen und mit Dehnübungen beenden. - Foto: djd/Dolovisano/thx
Um Überlastungsbeschwerden vorzubeugen, sollte man sportliche Aktivitäten stets mit Aufwärmübungen beginnen und mit Dehnübungen beenden. - Foto: djd/Dolovisano/thx

Um Beschwerden vorzubeugen, sollte man sportliche Aktivitäten stets mit Aufwärmübungen beginnen und mit Dehnübungen beenden. Während der Trainingseinheiten ist es sinnvoll, die Belastung nur schrittweise zu steigern. Begleitendes Krafttraining eignet sich gut, um eine schwache Muskulatur zu stärken. Allerdings ist es hier extrem wichtig, auf die richtige Haltung zu achten und nicht ins Hohlkreuz zu gehen. Bei allen Laufsportarten lohnt es sich, Wert auf eine Sohle zu legen, die Stöße abfedert. Bei häufigen Rückenbeschwerden kann zudem eine sogenannte Rückenschule helfen. Die Kurse werden von Krankenkassen oder Volkshochschulen angeboten und teils bezuschusst.

 

 

 

 

Weitere Fakten: Immer an den Rücken denken

  • Schmerzfreies Radfahren ist Einstellungssache: Das Becken sollte nicht nach hinten in den Rundrücken kippen, sonst kann die Wirbelsäule Stöße nicht richtig abfedern. Sattel nicht zu hoch über den Lenker einstellen, denn vornübergebeugtes Fahren belastet den Rücken.
  • Schwimmen wird Rückenpatienten empfohlen, vorausgesetzt, der Schwimmer vermeidet ein Hohlkreuz.
  • Rückschlagsportarten wie Squash, Tennis oder Badminton sollte man bei Rückenproblemen besser meiden, weil die starke Rotation beim Abschlag den Rücken belastet.

Quelle: djd | Schuster Public Relations & Media Consulting GmbH, Dachau

 


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR und gehört der
Fachredaktion im Medienverbund an.

Angela von Treskow
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow

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