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Begehbarer ökologischer Fußabdruck

Im österreichischen Nationalpark Gesäuse spielt die Natur die Hauptrolle

Der erste begehbare ökologische Fußabdruck wurde im österreichischen Nationalpark Gesäuse als Labyrinth aus Rotbuchenhecken angelegt. - Foto: djd/Alpenregion Nationalpark Gesäuse
Der erste begehbare ökologische Fußabdruck wurde im österreichischen Nationalpark Gesäuse als Labyrinth aus Rotbuchenhecken angelegt. - Foto: djd/Alpenregion Nationalpark Gesäuse

(djd/pt). Der Nationalpark Gesäuse in der Steiermark ist ein besonders schützenswerter Naturraum und zugleich das Ziel vieler Urlauber, die in der schönen Landschaft einen Teil des Sommers verbringen wollen. Was liegt also näher, als die Feriengäste anschaulich und unterhaltsam über den Umweltschutz in der Region zu informieren? Im Nationalpark Gesäuse erdachte man zu diesem Zweck etwas Besonderes und gestaltete den ersten begehbaren ökologischen Fußabdruck. Die Idee wurde belohnt: Dieses einzigartige Gebilde gewann 2012 den österreichischen Klimaschutzpreis.

Das Konzept symbolisiert den Platz und die Ressourcen, die der Mensch auf dem Planeten Erde in Anspruch nimmt. Eigentlich ist die Anlage ein Labyrinth aus Rotbuchenhecken in Form eines Fußabdrucks. Die kleinen Bäume bilden verschlungene Pfade, an deren Kreuzungen Aufgaben zu lösen sind. Die richtigen Antworten weisen dann den Weg aus dem verwirrenden Dickicht.

 

Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es im Internet unter www.nationalpark.co.at.

 

Naturhistorisches Museum im Stift Admont

Der Nationalpark Gesäuse ist ab Juni 2013 teilweise sogar barrierefrei und somit auch für Rollstuhlfahrer erlebbar. - Foto: djd/Alpenregion Nationalpark Gesäuse
Der Nationalpark Gesäuse ist ab Juni 2013 teilweise sogar barrierefrei und somit auch für Rollstuhlfahrer erlebbar. - Foto: djd/Alpenregion Nationalpark Gesäuse

Auf ganz andere Art nähern sich die Sommerfrischler der Natur, wenn sie das "Naturhistorische Museum" im Stift Admont besichtigen. Von 1866 bis 1910 widmete sich Pater Gabriel Strobl der Wiedererrichtung des bei einem Brand zerstörten "Naturalien-Cabinets". Der Geistliche zählte zu den wichtigsten Forschern seiner Zeit. Das Museum beinhaltet neben einer berühmten Fliegensammlung insbesondere Exponate der heimischen und exotischen Tierwelt. Gesteine und Mineralien sind ebenso zu sehen wie die Wachsobst-Sammlung von Pater Constantin Keller. Ein Teil des Museums ist im originalen historischen Zustand erhalten, während ein anderer Bereich modern gestaltet wurde.

Barrierefrei über "Leierweg" und "Johnsbach-Steg"

Ab Juni 2013 ist der Nationalpark Gesäuse teilweise barrierefrei erlebbar. Dann werden Rollstuhlfahrer und Menschen mit einer Gehbeeinträchtigung am Weidendom ein Zuggerät für Rollstühle sowie geländegängige Rollstühle ausleihen und damit den "Leierweg" und den "Johnsbach-Steg" über die Enns befahren können. Damit erschließt sich ihnen ein Wegenetz mit vielen attraktiven Stationen: Dazu zählen der Weidendom, der ökologische Fußabdruck und der Themenweg "Lettmair Au".

Quelle: djd | TVB Alpenregion Nationalpark Gesäuse, Admont, Österreich

 


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR und gehört der
Fachredaktion im Medienverbund an.

Angela von Treskow
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow

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