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Den richtigen Wanderschuh finden

Wandern im Seniorenalter | Bild: © Siri Stafford/Lifesize/Thinkstock
Wandern im Seniorenalter | Bild: © Siri Stafford/Lifesize/Thinkstock

Wandern ist ein Trendsport, der sich auch bei der älteren Generation großer Beliebtheit erfreut. Wer das Wandern so richtig genießen möchte, braucht vor allem eines: das passende Schuhwerk. Worauf muss beim Kauf geachtet werden, damit der Schuh am Ende auch perfekt passt?

Wandern im Seniorenalter

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust – auch bei fit gebliebenen Senioren ist Wandern eine beliebte Freizeitaktivität. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Wandern hält fit, ohne den Körper unnötig zu belasten. Gleichzeitig ist man in der freien Natur, kann die frische Luft genießen und findet zu sich selbst. Was kann es Besseres geben als Bewegung in einer schönen Landschaft?

Wandern entwickelt sich mehr und mehr zum Trendsport und dementsprechend groß ist auch das Angebot an geeignetem Schuhwerk. Wanderschuhe, die man sich auch bequem online bestellen kann. Darüber hinaus gibt es unzählige lokale Fachhändler, die meist eine kompetente Beratung anbieten. Denn es ist wichtig, den passenden Schuh zu finden. Ansonsten kann es schnell so weit kommen, dass man sich mit schmerzhaften Blasen herumplagen muss. Mitunter kann falsches Schuhwerk sogar lebensgefährlich werden.

Die besten Tipps für den richtigen Wanderschuh

Die Wahl des richtigen Wanderschuhs bedarf einiger Überlegungen im Vorfeld. Folgende Tipps helfen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen:

Die richtige Passform finden

  • Beim Schuhkauf sollte man sich Zeit lassen und verschiedene Schuhe in Ruhe und ausgiebig testen. Jeder Schuh sollte mindestens zehn Minuten lang Probe getragen werden.
  • Es ist ratsam, Schuhe unterschiedlicher Marken anzuprobieren, da diese sich in der Passform oft leicht unterscheiden. Die Passform ist das entscheidendste Kriterium beim Schuhkauf – der Schuh darf weder zu klein oder zu groß noch zu weit oder zu eng sein.
  • Im Idealfall sollten Wanderschuhe am Nachmittag probiert werden, da die Füße in der Regel über den Tag etwas anschwellen.
  • Ein Wanderschuh ist am besten mindestens knöchelhoch – das stabilisiert den Fuß, schützt vor schmerzhaftem Umknicken, Feuchtigkeit und Kälte.
  • Idealerweise gibt es im Geschäft ein kleines Test-Terrain, wo der Schuh auf unterschiedlichen Untergründen und auf einer kleinen Rampe – zur Simulation einer Steigung – ausprobiert werden kann. Das ist ein guter Test vor der ersten Wanderung.

Bodenbeschaffenheit und Schwierigkeitsgrad

Die Wahl des richtigen Schuhs richtet sich nach dem Zweck, dem er dienen soll. Sind eher leichte Touren auf befestigten Wegen mit wenig Steigung geplant? Oder geht es auch mal durch unbefestigtes Gelände und steilere Berge hoch? Wanderschuhe unterscheiden sich in verschiedene Kategorien:

  • Kategorie A eignet sich nur für gut befestigte Wege und Parkanlagen ohne jegliche Unwegsamkeit.
  • Kategorie B ist bereits für anspruchsvollere Wanderungen in Mittelgebirgsregionen und leichtere Touren in Hochgebirgen geeignet.
  • Kategorie C sollte für schwere Trekking- und Hochgebirgstouren sowie für Gletschertouren gewählt werden.
  • Kategorie D beinhaltet Profi-Schuhe für Gletscher- und Eistouren und schweres kombiniertes Gelände.

Ergänzend zu diesen Kategorien gibt es die Zwischenkategorien A/B und B/C. Gerade als Anfänger sollte man sich umfassend beim Schuhkauf beraten lassen.

Material

Neben Passform und Zweckmäßigkeit des Schuhs kann auch das Material als Kaufkriterium herangezogen werden. Die Wahl des Materials ist aber vor allem Geschmackssache.

  • Leder ist robust, stabil und Wasser abweisend, allerdings gleichzeitig relativ schwer und braucht lange zum Trocknen.
  • Kunstfasermaterialien sind leichter und ebenfalls robust, aber nicht immer wasserdicht.
  • Grundsätzlich gilt: Je weniger Nähte ein Schuh hat, desto wasserdichter und langlebiger ist er.

Autorin: A. S.


Detlef Klemme
BLiCKpunkt Senioren | Klemme & von Treskow GbR 
Foto: © Kirsten Hötger


Dieser Beitrag wurde von
Detlef Klemme eingestellt. Der Paderborner Journalist
und Buchautor ist Mitgesellschafter der
BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort
seit über 10 Jahren die Fachredaktion im Medienverbund.
Im Januar 2012 wählten ihn die Mitglieder des Verein
Pflegeliga e.V. zum
geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden.


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