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Für Pflegebedürftige ist die Abwechslung im Urlaub oft anregend

Ab in die Ferien

Gerade im Urlaub brauchen Menschen, die Angehörige pflegen, Entlastung. - Foto: djd/Münchener Verein/Werner Heiber
Gerade im Urlaub brauchen Menschen, die Angehörige pflegen, Entlastung. - Foto: djd/Münchener Verein/Werner Heiber

(djd/pt). Für Familienmitglieder kann es eine große Bereicherung sein, wenn sie mit ihrem pflegebedürftigen Angehörigen in den Urlaub fahren. Und damit sich auch die Pflegenden erholen, gibt es viele interessante Angebote, bei denen die pflegerische Betreuung übernommen wird. Schließlich ist es schon daheim eine besondere Belastung, wenn man in der Nacht immer wieder heraus muss, weil die Angehörigen versorgt werden müssen. In so einer Situation ist der Urlaub erst dann eine Erholung, wenn man auch in der Nacht von der aufreibenden Pflicht einmal entlastet wird. In den Häusern, die spezielle Reisen für betroffene Familien anbieten, müssen daher entsprechend ausgebildete Kräfte zur Verfügung stehen.

Pflegekosten sollten weltweit übernommen werden

Zur Verfügung stehen muss aber auch das nötige Kleingeld, damit sich die Betroffenen gemeinsame Reisen leisten können. Doch die gesetzliche Pflegeversicherung ist nur eine Teilabsicherung, deren Leistungen zweckgebunden sind. Zudem leistet sie nicht für Pflege im außereuropäischen Ausland. Damit sind auch betreute Reisen für Pflegebedürftige ohne zusätzliche private Mittel schwer finanzierbar. "Wer zusätzlich mit einer privaten Pflegetagegeldversicherung vorsorgt, ist für den Fall der Fälle besser und zudem flexibler abgesichert", erklärt Peter Straßer, Experte der Münchener Verein Versicherungsgruppe, "dabei sollte man auch Kombiangebote mit dem Pflege-Bahr in Betracht ziehen. So kann man sich bei den Versicherungsbeiträgen mit 60 Euro im Jahr vom Staat unterstützen lassen."

Entspannung für die einen, neue Anregungen für die anderen

Auch im Urlaub ist individuelle Betreuung wichtig. - Foto: djd/Münchener Verein/B.Lark
Auch im Urlaub ist individuelle Betreuung wichtig. - Foto: djd/Münchener Verein/B.Lark

Weil das Geld, das private Pflegezusatzversicherungen ihren Kunden im Pflegefall zahlen, normalerweise nicht zweckgebunden ist, darf man es zum Beispiel auch jederzeit in betreute Reisen investieren. Diese Reiseform ermöglicht es vielen Pflegebedürftigen, auch ohne ihre Lieben zu verreisen. Es werden überwiegend Gruppenreisen angeboten, die sich von anderen Reisen durch die mehr oder weniger intensive persönliche Betreuung der Reisenden unterscheiden. Dazu kann die ärztliche Betreuung vor Ort ebenso zählen, wie der Transport von Mobilitätshilfen. Zu den Anbietern zählt beispielsweise www.urlaub-und-pflege.de.

Quelle: djd | Münchener Verein Versicherungsgruppe, München

 


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR und gehört der
Fachredaktion im Medienverbund an.

Angela von Treskow
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow

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