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Mallorcas schönste Seiten

Die Finca Balitx d’Avall ist eine urige Einkehr mit Übernachtungsmöglichkeit für Wanderer. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de
Die Finca Balitx d’Avall ist eine urige Einkehr mit Übernachtungsmöglichkeit für Wanderer. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de

Trotz Millionen von Touristen gibt es Mallorca immer noch urige und ursprünglichen Seiten

Manche muß man sich über ein- oder mehrstündige Wanderungen erarbeiten, andere liegen nur ein paar Meter abseits der großen Touristenströme. In der Nebensaison kann viele bekannte Sehenswürdigkeiten ohne Rummel besuchen und selbst zur Hochsaison im Sommer gibt es faszinierende, versteckte Geheimtipps.

Die » Finca Balitx d' Avall zum Beispiel. Die mittelalterliche Finca liegt in einem abgelegenen stillen Tal, erreichbar nur auf einer Wanderung von » Sóller zur Cala Tuent an der Westküste. Eine urige Einkehr mit Übernachtungsmöglichkeit für Wanderer. Das Ziel der Wanderung, die » Cala Tuent, kann man auch direkt mit dem Auto ansteuern und trotzdem ist die Traumbucht mit Robinson Crusoe-Romantik selbst im Sommer kaum besucht. Zehn Gehminuten oberhalb der Bucht werden im » Es Vergeret mallorquinische Spezialitäten mit Blick über die Bucht serviert.

Wanderung durch das Flußbett des Torrent de Pareis bis zur Mündung Sa Calobra. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de
Wanderung durch das Flußbett des Torrent de Pareis bis zur Mündung Sa Calobra. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de

Ein Erlebnis der besonderen Art ist die Wanderung durch das Flußbett des » Torrent de Pareis bis zur Mündung Sa Calobra. Sa Calobra ist zwar eine der am meisten besuchte Naturschönheiten Mallorcas, aber auf der 5-stündigen Wanderung durch die bis zu 300 Meter tiefe Schlucht begegnet man nur wenig Wanderern. Man sollte aber unbedingt trittsicher sein, seine Kondition nicht überschätzen und die Tour nur mit einem Guide machen. Nach regenreichen Tagen müssen mehrere Streckenabschnitte schwimmend durchquert werden, bis man die Flußmündung im Meer bei » Sa Calobra erreicht.

Die Szenerie in der Schlucht ist permanent faszinierend, denn sie zeigt viele verschiedene Gesichter: Riesige Felsbrocken, vom Wasser in wunderschöner, künstlerischer Art und Weise geschliffen und glattpoliert, bis zu 300 Meter hohe Steilwände, wo der Blick nach oben teilweise nur noch einen schmalen Schlitz blauen Himmels zeigt. In der Schlucht springt dauernd von einem Stein auf den nächsten.

Cala S'Estaca: auch hier selbst im Sommer kaum Besucher, eine 3/4 Stunde Spaziergang von Port de Valldemossa. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de
Cala S'Estaca: auch hier selbst im Sommer kaum Besucher, eine 3/4 Stunde Spaziergang von Port de Valldemossa. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de

Einsam und romantisch ist auch die Bucht Cala S’Estaca. Der „Hafen“ von » S’Estaca, ein ursprünglich von Erzherzog Ludwig Salvator errichteter und 1990 von Hollywoodstar Michael Douglas erworbener Landsitz, ist nur mit einem einstündigen Spaziergang von » Port de Valldemossa zu erreichen.

Die Naturstein- Fischerhäuser sind wie Schwalbennester in den Fels gebaut und geben der kleinen, von Felsen umrahmten Bucht einen besonderen Reiz. Auf der Rampe vor den Bootshäusern lässt sich wunderbar picknicken. Die Hütten sind meist nur an den Wochenenden von Einheimischen bewohnt.

Caló d’en Monjo: kaum zu glauben, dass diese einsame Bucht zwischen den Touristenhochburgen Peguera und Camp de Mar auch im Sommer kaum besucht ist. Und nur 10 Gehminuten vom Parkplatz! Foto: mallorcas-schoene-seiten.de
Caló d’en Monjo: kaum zu glauben, dass diese einsame Bucht zwischen den Touristenhochburgen Peguera und Camp de Mar auch im Sommer kaum besucht ist. Und nur 10 Gehminuten vom Parkplatz! Foto: mallorcas-schoene-seiten.de

» Caló d’en Monjo ist eine einsame Bucht mit zwei kleinen Kiesstränden zwischen den Touristenhochburgen » Paguera und » Camp de Mar. Kaum zu glauben, daß auch im Sommer kaum Leute hierher kommen.

Die Felsenburg von Felanitx aus dem 14. Jahrhundert ist von den drei Felsenburgen Mallorcas die am besten erhaltene und wurde nach einem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf von einem Expertenteam aus Architekten, Archäologen, Restaurateuren und Kunsthistorikern aufwändig restauriert. Auf dem Rundgang mit elf Stationen können Besucher einen spektakulären Panoramablick über die gesamte Südostküste bis zur Nachbarinsel » Menorca genießen.

Sa Foradada: die Fischerkneipe wie an den Felsen geklebt über einer idyllischen Bucht, nur über eine einstündige Wanderung oder per Boot erreichbar. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de
Sa Foradada: die Fischerkneipe wie an den Felsen geklebt über einer idyllischen Bucht, nur über eine einstündige Wanderung oder per Boot erreichbar. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de

Selbst Orte, die immer gut besucht sind, haben von ihrem urigen Charme nichts verloren. Die Fischerkneipe » Sa Foradada zum Beispiel.

Wie an den Felsen geklebt über einer idyllischen Bucht ist das Lokal nur über eine einstündige Wanderung oder per Boot erreichbar.

Aber die Mühe lohnt sich!
Wie in einer Urwaldlodge fühlt man sich hier.

Der Berggasthof Es Verger bei Alaró: kein Geheimtipp, aber extrem urig und vielen Besuchern unbekannt.  Foto: mallorcas-schoene-seiten.de
Der Berggasthof Es Verger bei Alaró: kein Geheimtipp, aber extrem urig und vielen Besuchern unbekannt. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de


Auch der Berggasthof » Es Verger bei » Alaró wird von Einheimischen und Touristen gern angesteuert. Aber trotzdem geht es hier so urig zu wie schon vor Jahrzehnten.

Lammbraten und Spanferkel aus dem Ofen. Der Landwein wird nur in Flaschen serviert, aber man bezahlt nur, was man getrunken hat.

Innen ist das Restaurant authentisch rustikal mit landwirtschaftlichen Gerätschaften, die die Wände schmücken. Das köstliche Aroma von brennendem Holz und geröstetem Fleisch aus dem Ofen kompensiert für die schlichten Möbel.
 

In dem Naturreservat der Cabrera-Inseln dürfen nur wenige Besucher übernachten, nach der Abfahrt des letzten Ausflugbootes ist man fast allein auf der Insel. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de
In dem Naturreservat der Cabrera-Inseln dürfen nur wenige Besucher übernachten, nach der Abfahrt des letzten Ausflugbootes ist man fast allein auf der Insel. Foto: mallorcas-schoene-seiten.de

Ein besonderes Erlebnis sind die Cabrera-Inseln im Südosten Mallorcas. Von den insgesamt 18 kleinen Inseln wird nur die Hauptinsel von Ausflugsbooten angefahren. Die Insel umschließt eine große Bucht fast komplett, so dass man selbst bei viel Wind und Welle gut ankern und schwimmen kann. Auf » Cabrera gilt striktes Rauchverbot, Pflanzen dürfen nicht gepflückt und jeglicher Müll muss wieder mitgenommen werden. Der einzige Wanderweg für Besucher führt in 15 Minuten zur alten Burgruine.

Der Blick ist spektakulär. Nur Leute mit Klaustrophobie werden auf den Gang im Wehrturm hinauf wohl verzichten. Die Treppe ist so schmal, dass breitschultrige Besucher nur seitwärts durchpassen. Aber der Blick ist die Mühe wert! Nach der Burgbesichtigung geht es zurück, an der Anlegestelle und dem Restaurant vorbei, etwa 10 Minuten zum Strand zum Baden oder Schnorcheln. Die Unterwassersicht und der Fischreichtum um die Cabrera-Inseln sind legendär!

Bedanken möchten wir uns bei unserem Kollegen und Autor Stefan Loiperdinger
für die Texte und Fotos die er uns zur Verfügung gestellt hat!


 

Entdecken Sie Mallorca's schöne Seiten!

Das Magazin wird vom Stefan Loiperdinger und ortsansässigen Autoren sorgfältig recherchiert.
Das Magazin wird vom Stefan Loiperdinger und ortsansässigen Autoren sorgfältig recherchiert.

Auf Mallorca gibt es also immer noch viele urige und gemütliche Plätze. Nur gut, wenn man weiß wo!
EIN TIPP für alle, die es nicht wissen: Wahlmallorquiner Stefan Loiperdinger erforscht seit 15 Jahren die Insel und entdeckt immer wieder neue, spannende und unberührte Winkel, die er alljährlich in seinem Magazin » Mallorcas schöne Seiten teilt. In seinem Magazin nimmt er den Leser mit auf eine spannende Rundreise um die Insel, hat immer gute Tipps zu urigen Kneipen genauso wie zu den Sternelokalen der Insel. 140 der besten Lokale der Insel stellt er in der aktuellen Ausgabe vor. Dazu hat er 50 Shopping-Tipps parat von den Luxusläden an Palmas „goldener Meile“, dem Paseo del Borne bis zur versteckten Boutique in den vielen kleinen Gassen der Altstadt. Loiperdingers Wandertipps führen immer zu urigen Einkehren und erfrischenden Badebuchten.

Auf 12 Seiten stellt er ab dieser Ausgabe außerdem die wichtigsten Volksfeste und Sportevents vor. 252 Seiten sind es insgesamt, alle vollkommen ohne Werbung und ohne bezahlte Artikel. Dafür mit beeindruckenden Fotos und sorgfältig recherchiert. Das Magazin können Sie direkt » HIER bei Stefan Loiperdinger bestellen!

Ganz besonders auch sein Buch "Mallorca" ist eine Liebeserklärung an die Insel!
Auch das Buch können Sie » HIER direkt beim Autor bestellen!

 


 

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt.
Der Trierer Journalist und Buchautor ist Mitgesellschafter
der BLiCKpunkt Senioren GbR und leitet dort seit über
15 Jahren die Fachredaktion im Medienverbund.

 


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