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Orgelklang und mittelalterliches Flair

Ostheim vor der Rhön als Geheimtipp für Kulturliebhaber

Im Ortskern von Ostheim vor der Rhön ist die mittelalterliche Bebauung bis heute erhalten. - Foto: djd/Tourist-Information Ostheim
Im Ortskern von Ostheim vor der Rhön ist die mittelalterliche Bebauung bis heute erhalten. - Foto: djd/Tourist-Information Ostheim

Die heutige Seniorengeneration ist aktiver denn je. Nach einem langen Arbeitsleben ist nun endlich Zeit für all das, was man immer schon tun wollte - Hobbys, Ehrenämter und natürlich Urlaubsreisen. So mancher entdeckt nun auch sein Interesse für Kunst und Kultur wieder. Ein Geheimtipp für Entdecker ist beispielsweise das unterfränkische Städtchen Ostheim vor der Rhön. Auch in dieser vermeintlich versteckten Ecke Deutschlands finden sich besondere Kostbarkeiten.

Alle Informationen gibt es unter www.ostheim-rhoen.de im Internet.

Die größte Kirchenburg Deutschlands

Das Mittelgebirge Rhön im Dreiländereck Hessen, Bayern und Thüringen gilt schon durch seine einzigartige Landschaft als Geheimtipp für einen besonderen Urlaub sowie aufgrund der klimatischen Bedingungen als ideale Erholungsregion. Auch Ostheim vor der Rhön trägt den Titel "Luftkurort" - doch dies ist nicht seine einzige Spezialität. Hier steht beispielsweise auch die größte Kirchenburg Deutschlands, gleichzeitig zählt sie zu den am besten erhaltenen Kirchenburgen des Landes. 2003 wurde sie zum "Denkmal von nationaler Bedeutung" erklärt. Beinahe alle Bereiche der Burg sind für Gäste zugänglich. Die Führungen vermitteln auf spannende Weise lebendige Geschichte. Im Museum "Lebendige Kirchenburg" in den ehemaligen Speicherhäusern ("Gaden") kann die Bedeutung der Anlage für die Menschen Ostheims während sechs Jahrhunderten erfahren werden.

Lichtenburg und Orgelbaumuseum

Eines der schönsten Stücke im Orgelbaumuseum von Ostheim ist das Orgelpositiv von Nikolaus Manderscheidt aus dem Jahr 1646. - Foto: djd/Tourist-Information Ostheim/J. Schindler-Schwabedissen
Eines der schönsten Stücke im Orgelbaumuseum von Ostheim ist das Orgelpositiv von Nikolaus Manderscheidt aus dem Jahr 1646. - Foto: djd/Tourist-Information Ostheim/J. Schindler-Schwabedissen

"Wer den großen Turm zu Lichtenberg besitzt, ist oberster Vogt und Herr" - so lautete eine Weissagung aus dem Mittelalter. Heute ist es allein schon ein Erlebnis, vom Bergfried der Lichtenburg nahe Ostheim aus den wundervollen Blick über die Weiten der Rhön zu genießen. Im Laufe der Jahrhunderte mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, ist die Lichtenburg heute eine der schönsten Ruinen und ein malerisches Ausflugsziel.

Besondere Kostbarkeiten finden sich auch im Orgelbaumuseum im Hanstein'schen Schloss. Seit mehr als 400 Jahren ist Ostheim als Orgelbaustadt bekannt, das Museum stellt aus jeder Epoche Orgeln aus, die noch bespielbar sind und bei regelmäßigen Konzerten auch tatsächlich bespielt werden.

Ostheim vor der Rhön selbst hat sich seine unverfälschte Beschaulichkeit erhalten. Die schönen Fachwerkgebäude und die ehemaligen Adelshöfe in der Innenstadt sind liebevoll restauriert, eine Führung durch den mittelalterlichen Ortskern sollte sich der Besucher auf jeden Fall gönnen.

 

Quelle: djd | Tourist-Information Ostheim, Ostheim/Rhön

 


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR und gehört der
Fachredaktion im Medienverbund an.

Angela von Treskow
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow

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