zurück zu Reisen & Freizeit

Reifenwechsel leicht gemacht – für jedermann

Reifenwechsel leicht gemacht - Bild: © Paul Sutherland/Photodisc/Thinkstock
Reifenwechsel leicht gemacht - Bild: © Paul Sutherland/Photodisc/Thinkstock

Wenn der Reifenwechsel ansteht, stellt sich die Frage, ob selbst zum Wagenheber gegriffen werden soll oder ob der bequeme Weg zur Werkstatt einem die Kosten wert sind. Gerade Senioren entscheiden sich oft für Letzteres, da der Reifenwechsel doch ein wenig körperliche Anstrengung fordert. Möglich ist es dennoch, und mit dem richtigen Vorgehen hält sich auch der Aufwand in Grenzen – und es kann wertvolles Geld gespart werden.

Die Basics beim Reifenwechsel
schnell erklärt

Zunächst ein Blick auf die benötigten Materialien: Wagenheber und Drehmomentschlüssel werden ebenso benötigt wie die neuen Reifen. Dass dabei viele Autobesitzer auf Markenreifen wie von Dunlop zurückgreifen, ist verständlich, da sie mehr Qualität und oft auch eine bessere Langlebigkeit versprechen. Um sich die Hände nicht wortwörtlich schmutzig zu machen, werden auch robuste Handschuhe empfohlen. Mit einem alten Teppich lässt es außerdem bequemer vor dem Rad knien.

Kraft sparen durch den Drehmomentschlüssel

An dieser Stelle gleich ein weiteres Wortspiel: Der Drehmomentschlüssel ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit ihm lassen sich auch extrem festsitzende Schrauben relativ leicht lösen; im Vergleich zum klassischen Drehkreuz mit Hebelstange ist der Kraftaufwand bedeutend niedriger. Senioren kommt das entgegen – denn auch das Aufbocken des Autos mit dem Wagenheber ist nicht wirklich anstrengend. Die schwerste Last bleiben somit die Reifen selbst. Abhängig von Dimension und Felgentyp gibt es beim Gewicht der Reifen große Unterschiede. So sind Alu-Felgen deutlich leichter als ihre Verwandten aus Stahl. Der Vorteil von Alufelgen betrifft somit nicht nur die Optik, sondern auch das Handling beim Wechsel. Dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen, denn nur wenn der Wechsel korrekt vollzogen wird, ist auch die Sicherheit gewährleistet – und nur dann kann es sicher in den Urlaub oder überall sonst mit dem Auto hingehen.

Schäden vorbeugen: die Anleitung des Autos hilft

Damit der Reifenwechsel auch wirklich glatt vonstattengeht, kommt es auch auf die Details an. In erster Linie auf die richtige Stelle für den Wagenheber: Dieser darf nämlich nicht an jeder beliebigen Stelle der Karosserie angesetzt werden – geschieht das doch, kann der Heber entweder verrutschen oder die Karosse beschädigt werden. Beide Fälle sind unbedingt zu vermeiden, auch im Sinne der Sicherheit. Normalerweise befinden sich die ausgewiesenen Stellen für den Wagenheber direkt hinter den Vorderrädern bzw. kurz vor den Hinterrädern am Unterboden des Fahrzeugs. Sie sind verstärkt und deswegen leicht zu erkennen – im Zweifelsfall bringt eine Taschenlampe Licht ins Dunkel. Ist der Wagenheber einmal korrekt angesetzt, kann das Auto leicht angehoben und die Schrauben gelöst werden. Der Reifenwechsel ist damit schon im vollen Gange.

Nach dem Reifenwechsel ist vor der Markierung

Ganz wichtig: Jeder abgenommene Reifen sollte direkt und gut sichtbar mit Kreide markiert werden. Kürzel wie „VL“ für vorne links kennzeichnen den Reifen eindeutig; besonders zwischen Vorder- und Hinterrädern ist die Unterscheidung wegen den verschiedenen Bremskräften sehr wichtig. Danach kann es auch schon die Einlagerung an einem trockenen Ort gehen – und die Seniorenfreizeit wurde bestmöglich genutzt.

Autorin: C. B.


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der BLiCKpunkt Senioren GbR und gehört der
Fachredaktion im Medienverbund an.

Angela von Treskow
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow

webnews facebook twitter Google+ Pflegeliga BLiCKpunkt | Die Stimme der Senioren aok

zurück zu Reisen & Freizeit