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Wenn die Beine schwer werden: Venenproblemen vorbeugen

Reisestrümpfe und so viel Bewegung wie möglich, das tut auf Reisen gut. - Foto: mpt/Ofa Bamberg/Westend61
Reisestrümpfe und so viel Bewegung wie möglich, das tut auf Reisen gut. - Foto: mpt/Ofa Bamberg/Westend61

(mpt) Steht der Urlaub vor der Türe, wird es vielen Menschen mulmig zumute. Der Grund: Immer wieder hört man von gefährlichen Reisethrombosen. Diese können entstehen, wenn man lange Zeit im Flugzeug, im Auto oder in der Bahn sitzt und die Beine angewinkelt hat. Die Venen können so das Blut nicht mehr ausreichend zu Herz und Lunge zurückpumpen. Der Fachmann spricht hier auch von „versacken“. So kann sich ein Blutpfropf (Thrombus) bilden, der sich lösen kann. Wenn das der Fall ist, kann es zur Lungenembolie kommen.

Langstreckenflüge besonders heikel

Gerade Flüge, bei denen man viele Stunden in sitzendem Zustand verbringen muss, sind Gift für die Venen. Beim Fliegen kommen noch die geringe Luftfeuchtigkeit und der niedrige Luftdruck dazu. Hier können schnell Venenprobleme auftreten - im Übrigen bei Menschen jeglicher Altersklassen. Um das Thromboserisiko zu senken gibt es spezielle Reisestrümpfe.

Dass ein geringer Druck von 10-20 mmHg auf die Beine ausreicht, um Venenleiden vorzubeugen, da sind sich Venenfachärzte einig. Diesen Druck erreicht man zum Beispiel mit den Kniestrümpfen „Gilofa 2000“ von Ofa Bamberg. Diese Strümpfe sind von gewöhnlichen Kniestümpfen nicht zu unterscheiden. Es gibt sie in Mikrofaser, Baumwolle und mit hautpflegender Aloe Vera. Passend zu vielen Outfits kann man auch die Strumpffarbe wählen.

Mehr Informationen: www.ofa.de

Vorsorge ist wichtig

Vorsorgemaßnahmen werden besonders für Schwangere und Menschen über 60 Jahren empfohlen. Auch wenn die Pille genommen wird, wenn man übergewichtig, größer als 1,90 Meter oder kleiner als 1,60 Meter ist, sollte man ebenfalls mit Reisestrümpfen vorbeugen. Und natürlich erst recht, wenn man bereits wegen Venenproblemen in Behandlung ist und entsprechende Kompressionsstrümpfe verschrieben bekommen hat.

Natürlich ist viel Bewegung sinnvoll, was in Autos, Bussen und Flugzeugen nicht immer so leicht möglich ist. Deswegen einige Ratschläge: Die Venen unterstützen kann man, indem man die Ferse im Wechsel hebt und senkt und dies bis zu 20 Mal wiederholt. Wenn möglich, so oft aufstehen und ein paar Schritte gehen. Bei Autofahrten regelmäßige Pausen einlegen. Und nicht zu vergessen: Viel trinken! Idealerweise sollte es mindestens ein Viertelliter innerhalb von zwei Stunden sein.

Quelle: mpt/Ofa Bamberg/Westend61


Detlef Klemme | BLiCKpunkt Senioren GbR | Foto: © Kirsten Hötger

Dieser Beitrag wurde von Detlef Klemme eingestellt. Der Paderborner Journalist und Buchautor leitet seit über 10 Jahren die Fachredaktion im BLiCKpunkt Medienverbund. Außerdem führt er seit 2012 den Verein Pflegeliga e.V. als geschäftsführender Vorstandsvorsitzender.

Detlef Klemme
BLiCKpunkt Senioren GbR | Klemme & von Treskow


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